SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Tageslichttauglich.
Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 13. Oktober 2010.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": An der Tankstelle.
Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 12. Oktober 2010.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Tragfähigkeit.
Pfarrer Ludwig Burgdoerfer, Landau, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 11. Oktober 2010.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Ohne Sonntage gäb´s nur noch Feiertage.
Pfarrer Ludwig Burgdörfer, Landau, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Sonntag, 10. Oktober 2010.
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RPR1 "Angedacht": Ballon.
Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Samstag, 09. Oktober 2010:
Schon von Weitem glitzert es und mein Hund ist leicht irritiert, als wir uns auf unserem morgendlichen Spaziergang dem fremden „Ding“ nähern.
Bei genauerem Hinsehen merke ich, dass es ein metallfarbener Ballon ist, der da auf der Wiese liegt. Einst war er mit Helium gefüllt und vielleicht der ganze Stolz eines Kindes, jetzt liegt er da zerknittert, kaputt, einsam und verloren.
Wo mag er wohl losgeflogen sein? Welche Hand hat ihn losgelassen? Und warum? Vielleicht mit Absicht, damit er sich mit guten Wünschen und Sehnsüchten in die Weiten des Himmels aufmacht oder war es nur ein unachtsamer Moment, der dem Ballon die Freiheit geschenkt hat? Wurde der Beginn seiner Reise von Weinen und Geschrei begleitet oder von freudigem Juchzen?
Dieser Ballon erinnert mich an so vieles, was ich so gen Himmel steigen lasse, beabsichtigt oder unbeabsichtigt:
Ein Gebet, meine Hoffnungen und Sehnsüchte, meine guten Wünsche, aber auch meine Ängste, meine Fragen und Zweifel.
Und ich frage mich, ob sie ankommen. Ob meine Gebete ihr Ziel erreichen, oder ob sie einfach abstürzen, so wie dieser Ballon auf dem Feld.
Ich weiß es nicht, aber ich spüre oft, dass sie doch ankommen, dass Gott sie, auch wenn sie vom Weg abgekommen sind, findet.
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RPR1 "Angedacht": Gott sei Dank!
Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 08. Oktober 2010:
Ne, gell, weißt Du oder nicht wahr? Welche von diesen Worten benutzen sie häufig? Manchmal sind es nur einzelne Worte oder Silben, manchmal sind es ganze Sätze, die uns einfach so rausrutschen.
„Gott sei Dank“ dieser Satz gehört auch dazu. Oft werden diese drei Worte nur so daher gesagt. Wir sind uns gar nicht mehr bewusst, dass dieser Satz eigentlich ein kurzes Gebet ist, ein Dankgebet.
Gott sei Dank – und daran lässt sich alles anschließen, das eigene Leben und das von anderen, Kleines und Großes, Persönliches und das Große und Ganze, jeder neue Tag.
Gott sei Dank – manchmal steckt aber auch alles schon in diesen drei Worten und ich brauche gar nichts mehr anzuschließen. Weil die frohe Botschaft von Jesus Christus zu groß und zu wunderbar für mich ist.
Gott schickt seinen einzigen Sohn zu uns Menschen auf die Erde. Jesus predigt den Menschen nicht nur Gottes Liebe, er macht sie auch ganz anschaulich: Er Kranke heilt, macht Blinde sehend und weckt Tote auf. Schließlich stirbt er am Kreuz, damit wir sehen, dass Gott uns auch im Tod nicht verlässt und wir eines Tages von den Toten auferstehen.
Gott sei Dank – ob einfach so daher gesagt oder wirklich bewusst gesprochen. Dieses Dankgebet wirkt doch von Generation zu Generation weiter. Gott sei Dank.
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RPR1 "Angedacht": Drachen.
Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 07. Oktober 2010:
Sonnig und doch nicht heiß, windig und doch kein Sturm, das ist das perfekte Wetter zum Drachensteigenlassen. Und so macht sich unsere ganze Familie auf: zwei Erwachsene, zwei Kinder zwei Drachen.
Zuerst ist alles gut, Startschwierigkeiten haben alle, vor allem die Drachen, doch dann erhebt sich einer in die Luft, steigt, lacht von oben herab und zieht die Blicke, die leuchtenden Augen, hinter sich her.
Und einer – meiner – kommt einfach nicht in die Gänge, kommt erst auf dem Weg nach unten richtig in Fahrt. Mehrere Male knallt er hart auf den Boden. Ich verstehe das nicht. Wir haben alle den gleichen Wind und das gleiche Material und an mir kann es doch auch nicht liegen – das geht doch nicht mit rechten Dingen zu.
„Ungerecht“ – denke ich „immer ich“, „natürlich bei mir“. Könnte mein Drache nicht wenigstens beim Sturzflug die Leine des anderen, der sich in der Höhe sonnt, durchreißen?
Eine Geschichte fällt mir ein, eine vom Anfang der Menschheit. Die Bibel erzählt von zwei Brüdern auf einem Feld. Kain und Abel heißen sie. Drachen wollen sie nicht aufsteigen lassen, sondern Rauch. Doch während der Rauch von Abel gen Himmel steigt, bleibt der Qualm von Kain am Boden.
Ungerecht, denkt Kain und wird von Neid und Eifersucht zerfressen. Doch es bleibt nicht nur bei den Gedanken, denn Kain erschlägt seinen Bruder. So endet die Geschichte.
Und ich? Ich packe meinen Drachen zusammen und gehe zu den anderen rüber. Nein, Kain, auf dich falle ich nicht herein!
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