Diakonie Katastrophenhilfe kritisiert Kongo-Einsatz der Bundeswehr
Seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1960 hat es in der Demokratischen Republik Kongo selten Frieden gegeben. Diktaturen und Bürgerkriege haben inzwischen 4 Millionen Tote gefordert. Am morgigen Sonntag (30. Juli) sollen nun im Kongo die ersten freien und demokratischen Wahlen seit über 45 Jahren stattfinden. In der Hauptstadt Kinshasa werden 2000 EU-Soldaten für Sicherheit sorgen, darunter sind auch fast 800 deutsche Bundeswehrsoldaten. Ihr Einsatz ist für Direktor Thomas Hoerz von der Diakonie Katastrophenhilfe aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
[Mitschnitt aus “Einfach himmlisch” bei RPR1 am 25. Juni 2006; Moderation: Uwe Burkert]
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