RPR1 'Angedacht': Unternehmertum - Gott oder dem Mammon dienen?
Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Sonntag, 27. Juli 2008:
„Niemand kann zwei Herren dienen – Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Das sagt Jesus in der Bergpredigt. Das klingt nach: Geld, das ist vom Teufel. Als könne nur derjenige wirklich Jesus nachfolgen und wahrhaft gottesfürchtig sein, der auf jeglichen Besitz verzichtet. Und als würde beispielsweise den meisten Unternehmern sicher die Hölle winken.
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Damit scheint alles zum Thema gesagt. Aber jetzt hat die Evangelische Kirche eine Denkschrift veröffentlicht, mit dem Titel: „Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive“. Zu bestellen oder herunterzuladen auf www.ekd.de. Dort heißt es: „Die evangelische Gestalt des christlichen Glaubens hat zu unternehmerischem Handeln ein positives Verhältnis. Unternehmergeist und das Engagement für das Gemeinwohl sind als Tugenden in der evangelischen Tradition fest verankert.“
Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Entscheidend ist das Wörtchen „dienen“. Es geht nicht darum, das Geld ganz allgemein zu verteufeln, die Wirtschaft abzuschaffen, sich nicht um die Altersvorsorge zu kümmern. Aber: Du sollst nicht dein Herz dran hängen. Du sollst das nicht zum Götzen machen, dem du dich unterwirfst, so dass du alles andere vergisst und deinen Mitmenschen gegenüber rücksichtslos wirst. Diene zuallererst Gott; richte an ihm und seinen Geboten dein Denken und Handeln aus – dann gibst du ganz von selbst dem Mammon den Stellenwert, der ihm zukommt.
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- Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive
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Rockland Radio 'Feels Like Heaven': Summ, summ, summ
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Sonntag, 27. Juli 2008:
Sicher kennen Sie das Kinderlied: „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum. Ei, wir tun dir nichts zuleide, flieg’ nur auf durch Wald und Heide. Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum.“ Schön wär’s. Aber die Realität sieht anders aus. Wenn die Bienen durch Wald und Heide fliegen, hier und da nach Nektar suchen, dann sind sie großen Gefahren ausgesetzt.
In vielen Pflanzen ist nämlich das Pflanzen- und Nervengift Clothianidin versteckt. Allein in Baden-Württemberg hat dies das Leben von 20.000 Bienenvölkern gekostet. Daher schlagen die Imker mit Recht Alarm. Denn achtzig Prozent der Nutzpflanzen werden in Europa von Bienen befruchtet. Mehr als ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion ist ohne die Bienen nicht denkbar.
Deshalb gehen die Imker auf die Barrikaden und fordern zusammen mit Umweltverbänden und Kirchen, das todbringende Pestizid zu verbieten.
Die Bibel übrigens rühmt den Fleiß der Bienen, der sowohl den Königen und Königinnen als auch dem normalen Volk Gesundheit schenkt. Sie bewundert die Bienen, weil sie trotz ihrer Kleinheit süßeste Frucht hervorbringen. Recht hat sie.
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Evangelischer Kirchenbote: Gewaltszenen unter die Lupe genommen - Ulrike Nickel von der Prüfstelle für jugendgefährdende Medien beklagt Zunahme rechtsradikaler Medien
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 30/2008:
Gewaltszenen unter die Lupe genommen
Kinder und Jugendliche haben Zugang zu einer Vielfalt von Medien. Doch oft verstoßen Videos, Computerspiele und gewaltverherrlichende Liedtexte gegen das Jugendschutzgesetz. Ulrike Nickel gehört der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien an.
(Sprecher: Alexander Ebel, erd Pfalz)
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