Vor 60 Jahren: Explosionskatastrophe bei der BASF - Kirchliche Helfer schnell vor Ort

Am Montag, dem 28. Juli 2008, jährt sich zum 60. Mal die Explosionskatastrophe bei der BASF am 28.7.1948, bei der 207 Menschen ums Leben kamen und fast 4000 verletzt wurden. Weil die Hilfe gerade auch von kirchlicher Seite damals recht schnell anlief, erhielt die pfälzische Landeskirche eine Dankesdokumentation inklusive Fotomaterial, die sich heute in ihrem Zentralarchiv befindet. Alexander Ebel vom Evangelischen Rundfunkdienst Pfalz sprach mit Gabriele Stüber, Historikerin und Direktorin des Zentralarchivs.

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RPR1 'Angedacht': Die Welt ohne uns

Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Montag, 28. Juli 2008:

Die Bibel nennt uns „Kinder Gottes“. Wird die Welt Sehnsucht nach uns haben, wenn wir Menschen einmal nicht mehr sind?

Alan Weismann glaubt, eher nicht. In seinem Buch „Die Welt ohne uns“ betreibt der amerikanische Journalist ein wissenschaftliches Gedankenexperiment: Was wäre, wenn alle sieben Milliarden Menschen auf der Erde mit einem Schlag ausgelöscht wären?

Zwei Tage später – New Yorks U-Bahn-Schächte werden überflutet, sieben Tage: in den Atomkraftwerken gehen die Treibstoffvorräte zu Ende, die das Kühlwasser durch Notstromaggregat am Laufen halten. Ein Jahr später: Blumen wachsen auf den Straßen. Über 250 000 Jahre später: das Plutonium der Kernwaffen verliert sich in der natürlichen Hintergrundstrahlung der Erde…

„Die Welt ohne uns.“ Eine beeindruckende Bilanz. Weltuntergangsstimmung hilft aber dem gebeutelten Ökosystem nicht weiter. Was also tun? „Das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.“ Kinder Gottes heißen wir. Werden wir unserem Titel endlich gerecht.

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Rockland Radio 'Feels Like Heaven': Kronenkreuz in Gold

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Montag, 28. Juli 2008.

Es ist ein großer Tag im Leben von Frau K. Aufgeregt und mit roten Wangen sitzt sie auf dem Ehrenplatz. Immer wieder schaut sie zu ihrer Familie und ihren Freunden, lacht und schlägt aus Freude die Hände zusammen. Frau K. bekommt heute das Kronenkreuz der Diakonie in Gold für ihre 25-jährige Mitarbeit.

Frau K. kam mit dem Down-Syndrom zur Welt und arbeitet in einer beschützenden Werkstatt. Dort helfen ihr Fachleute, einfache Produkte für die Industrie selbst zu fertigen.

Einige Reihen hinter ihr auf einem ganz normalen Platz erlebt Frau M., die Chefin von Frau K., ebenfalls einen großen Tag. Ihr selbst wurde vor einem Jahr diese Ehrung zuteil. Damals dachte sie: Warum bekommen unsere gehandicapten Arbeiterinnen diese Auszeichnung nicht? Das Prinzip von gemeinsamer Teilhabe und Gleichstellung muss doch auch hier tragen. Ihr Vorstand gab ihr Recht.

Als Frau K. das Kronenkreuz an ihr Revers geheftet bekommt, klatschen alle und freuen sich. „Vor Gott sind alle Menschen gleich“, heißt es in der Bibel. Gut, dass Frau M. sich daran erinnert hat.

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