RPR1 'Angedacht': Fairness
Pfarrerin Heide Salm, Homburg-Einöd, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 14. August 2008:
„Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir an den Olympischen Spielen teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und ohne Drogen verpflichten, im wahren Geist der Sportlichkeit, für den Ruhm des Sports und die Ehre unserer Mannschaft.“
Dieser olympische Eid wurde vor wenigen Tagen wieder gesprochen, bei der Eröffnung der Olympischen Spiele. Es ist ein Versprechen, den Fair-Play-Gedanken zu beachten. Seit fast einer Woche kämpfen wieder Sportler aus aller Herren Länder in Peking um Ruhm und Ehre, für sich selbst und das Land, das sie repräsentieren. Und wir verfolgen gespannt, wie sich unsere Sportler schlagen auf dem Feld der Ehre.
Was beim sportlichen Wettkampf gilt, das sollte auch meinen Alltag bestimmen. Ob im privaten oder beruflichen Bereich, wünsche ich mir das Fair-Play: dass es selbstverständlich sein sollte, dass Regeln des Miteinanders befolgt und Partner oder Gegner anständig behandelt werden.
Ein fairer Spieler soll durchaus mit seinem Gegner kämpfen. Er fordert alles von ihm und von sich. Aber er bleibt immer fair, auch wenn er verlieren sollte. Und fair ist der, der seine Niederlage eingesteht und dem Sieger gratulieren kann.
Denn daran möchte ich mich orientieren: am anständigen und fairen Verhalten dieser Sportler, die Vorbild sind in Siegen und Niederlagen – auch für mein ganz normales Leben.
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Rockland Radio 'Feels Like Heaven': Anrufbeantworter
Dekan Christian Rust, Rockenhausen, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Donnerstag, 14. August 2008:
Ich muss beruflich viel telefonieren, wie andere Leute auch. Phantastisch, wie weit sich diese ganze Technik entwickelt hat!
Ich kann auf dem Display sehen, wer anruft. Ich kann entscheiden, annehmen oder gar nicht erst drangehen. Ich kann zwischen Ruf und Fax wählen lassen. Ich kann auf eine Nebenstelle weiterleiten. Ich kann sogar auf ein mobiles Gerät umleiten, das irgendwo unterwegs ist und sei es in einem Fahrzeug. Einfach gigantisch!
Kürzlich habe ich eine für mich neue Erfahrung gemacht. Eine Mahnung lag in der Post, zweiter Schritt, mit Mehrkosten und Hinweis auf ein Inkassobüro. Das hat mir imponiert. Ich hab mich also an den Apparat gehängt und meinen Mitarbeiter angerufen, der die Rechnung verursacht hat. Das heißt, ich wollte.
Nach einigem Läuten sagte seine Stimme maschinell, das sei ein Anrufbeantworter, er hat aber nichts beantwortet, sondern nur auf eine mobile Nummer verweisen. Die habe ich dann gewählt. Nach einigem Läuten sagte eine andere Stimme, der Gesprächspartner sei nicht erreichbar.
Also, so viel Technik macht mich ratlos. Da halte ich es viel lieber mit dem Angebot Gottes: Rufe mich an in der Not, ich will dich retten und du sollst mich preisen.
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