Evangelischer Kirchenbote: Bischof Huber beim Pfarrertag in Speyer - Pfarrer sollen Lehrer des Betens sein

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 39/2008:

Bischof Huber: Pfarrer sollen Lehrer des Betens sein

Als wichtigsten Beitrag der Kirchen zur Werteorientierung der Gesellschaft hat der Ratsvorsitzende der EKD, Bischof Wolfgang Huber, auf dem 70. Deutschen Pfarrertag in Speyer das Beten bezeichnet.

(Sprecher: Alexander Ebel, erd Pfalz)

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RPR1 'Angedacht': Energie von Gott - 100 Prozent und kostenlos!

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 27. September 2008:

„22 Prozent, 24 Prozent, 27 Prozent mehr!“ Nein, das sind leider nicht die Angebote der Arbeitgeber für die nächste Lohnrunde, sondern die durchschnittliche Erhöhung der Gaspreise in diesem Herbst. Bei Strom und Öl sieht es auch nicht viel besser aus – das heißt: der nächste Winter wird teuer!

Energie kostet nun mal was, sie ist begrenzt oder muss erst einmal produziert werden. Und das ist ziemlich ärgerlich, wenn wir Verbraucher da abgezockt werden.

Etwas anders ist das mit der Energie, die uns von Gott her zu fließt. Keine Angst, die Tarife dafür sind in den letzten 2000 Jahren nicht erhöht worden, und es sieht auch weiterhin stabil aus. Es ist auch nicht damit zu rechnen, dass diese Energie Gottes nachlässt. Denn er wirkt nach wie vor und betätigt sich in unserer Welt.

Und das Beste ist: auch wenn alle anderen Versorger die Preise erhöhen, Gottes Energie bleibt kostenlos, aber nicht umsonst. Wir können sie abrufen im Gebet, erfahren in der Gemeinschaft mit anderen, und anwenden, mit Herz, Mund und Hand in unserem Alltag.

„HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not!“ so heißt es in der Bibel im Buch des Propheten Jeremia. Da wird es einem doch warm.

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RPR1 'Angedacht': Apostelgeschichte 17 - Paulus und der unbekannte Gott

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 26. September 2008:

„Ein Irrer, ein Spinner, ein Quacksalber!“ und sicher noch viel mehr Hohn und Spott hatten die Leute damals in Athen um das Jahr 50 n.Chr. für den Apostel Paulus übrig. Und das alles nur, weil er in ihrer schönen Stadt Athen umhergegangen war und dort etwas gefunden hatte. Und diese Gedanken, die behielt er nicht für sich, sondern posaunte sie mitten auf dem Marktplatz auch noch aus – irre, dieser Spinner.

„Ich habe bei euch einen Altar gefunden“, sagt Paulus den Leuten von Athen, „auf diesem Altar steht: Dem unbekannten Gott!“ Also verehrt ihr etwas, was ihr gar nicht kennt?

Heute würden wir Paulus vielleicht auch als Spinner bezeichnen. Trotzdem geben die meisten Deutschen heutzutage an, dass sie an irgendetwas Höheres glauben. Keiner will sich wohl den Himmel so leer und einsam vorstellen. Irgendetwas Höheres, irgendetwas Göttliches muss es doch geben.

Ja, gibt’s auch – und noch besser: wir wissen sogar seinen Namen: Jesus Christus. In diesem Mann aus Galiläa hat sich Gott uns persönlich vorgestellt, eine Stippvisite auf Erden gemacht und uns das „Du“ angeboten. Und dann glauben wir an irgendetwas Höheres. Dabei ist uns das Höhere schon lange nahe gekommen… irgendwie irre!

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RPR1 'Angedacht': Apostelgeschichte 17 - Paulus im Sendegebiet

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 25. September 2008:

„Ein Irrer, ein Spinner, ein Quacksalber!“ und sicher noch viel mehr Hohn und Spott hatten die Leute damals in Athen um das Jahr 50 n.Chr. für den Apostel Paulus übrig. Und das alles nur, weil er in ihrer schönen Stadt Athen umhergegangen war und sich so seine Gedanken machte.

Und diese Gedanken, die behielt er nicht für sich, sondern posaunte sie mitten auf dem Marktplatz auch noch aus – irre, dieser Spinner. Denn er sah, wie sie sich abmühten, die Athener damals, wie sie auf der Suche waren nach Anerkennung, nach Erkenntnis, ja und auch nach Gott.

Heute würden wir Paulus vielleicht auch als Spinner bezeichnen, wenn er uns beim Spinning im Fitnessstudio zusehen würde. Vielleicht würden wir ihn auch als Irren beschreiben, wenn er uns sehen würde, wie irre stolz wir auf unser Auto und auf unseren Besitz sind. Und wahrscheinlich würden wir ihn auch als Quacksalber beschuldigen, wenn er hören könnte, welchen Mist wir manchmal erzählen.

Und wahrscheinlich würden wir auch über ihn spotten, wenn Paulus uns von der Auferstehung und von Jesus erzählen würde. Die Zeiten haben sich scheinbar nicht geändert. Trotzdem bleibt der Glaube an Jesus unglaublich wahr und wahrhaftig glaubhaft.

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RPR1 'Angedacht': Alle Jahre wieder

Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Mittwoch, 24. September 2008:

“Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind”

Hach, ist das nicht schön? Da wird es einem doch ganz warm ums Herz. Das macht halt auch die Jahreszeit, dass so ein Lied die richtige Stimmung trifft. Es weihnachtet sehr …

Wie, finden Sie jetzt gar nicht? Wie, was heißt hier „im Sendetermin geirrt“? Ach, ist noch viel zu früh? Ist erst September? Aber warum liegen dann im Supermarkt und beim Discounter schon Spekulatius und Lebkuchen aus?

Offenbar stört es weniger, etwas zu sehen, zu riechen und zu schmecken, das in eine ganz andere Saison gehört – als so etwas jetzt zu hören, wie eben ein Weihnachtslied. Immerhin, wenigstens EIN Sinn, der noch funktioniert.

Sie meinen, es lässt sich ja eh nicht ändern? Doch, das Gegenmittel steckt in Ihrer Tasche: Ihr Geldbeutel! Lassen Sie ihn einfach geschlossen. Widerstehen Sie der Verführung.
Zeigen Sie, dass Ihnen Jahresrhythmen nach wie vor wichtig sind. Machen Sie ganz klar, dass es Ihnen nicht egal ist, ob zum Erntedankfest schon Schoko-Weihnachtsmänner erhältlich sind – oder Zimtsterne zur Martinsgans.

Um es ganz deutlich, als Gebot zu formulieren: Du sollst keine Weihnachtsleckereien zwei Monate vor der Zeit kaufen! Denn, das weiß doch eigentlich jeder, irgendwo im Hinterstübchen: Advent ist im Dezember!

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RPR1 'Angedacht': 'Was du nicht willst ...' - 70. Deutscher Pfarrertag in Speyer

Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Dienstag, 23. September 2008:

Seit gestern findet in Speyer der 70. Deutsche Pfarrerinnen- und Pfarrertag statt. 700 evangelische Geistliche sind dazu aus ganz Deutschland und den europäischen Nachbarkirchen angereist.

Boah, 700 Pfarrer auf einem Haufen, werden die einen sagen, das hält ja kein Schwein aus! Andere sehen es vielleicht positiv: Da muss Speyer ja direkt in den Himmel fliegen!

Scherz beiseite: Der Schwerpunkttag heute steht unter dem Motto „Was du nicht willst, dass man dir tu“, und die Pfarrerinnen und Pfarrer diskutieren dabei die Frage „Welche Werte braucht das Land?“ Die Kirchen sind hier gefragt, denn kaum bleibt jemand auf der Strecke im undurchsichtigen Auf und Ab von Geldwirtschaft und Arbeitsmarkt, sollen sie es richten mit ihrer frohen Botschaft und diakonischem Handeln.

Das tun die Kirchen auch. Aber mit der Frage „Welche Werte braucht das Land?“ wollen die Pfarrer in Speyer deutlich machen: Das ist eine Frage, die die ganze Gesellschaft, die alle angeht.

Volksmundmoral greift hier zu kurz: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu.“ Das heißt doch nur: “Ich tu dir nix Böses, tu du mir auch nix Böses.” Und damit hat es sich.

Die original „Goldene Regel“ aus der Bergpredigt Jesu lautet entscheidend anders: “Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!” (Mt 7,12). Es geht darum, aktiv Gutes zu tun, nicht nur, nichts Böses zu tun. Das ist viel schwieriger. Aber nur das ist der Weg zu einem besseren Umgang miteinander.

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Historica 2008 in Speyer: Interview mit Sir-Walter-Scott-Preisträger Titus Müller

Am vergangenen Wochenende trafen sich in Speyer die Mitglieder von “Quo Vadis – Autorenkreis Historischer Roman” zum Austausch und einer “Langen Lesenacht” im Historischen Rathaus. Mit dabei bei der “Historica 2008”: Titus Müller, dessen Buch “Das Mysterium” mit dem Sir Walter Scott-Preis als einer der drei besten historischen Romane der vergangenen beiden Jahre ausgezeichnet wurde.

Alexander Ebel vom Evangelischen Rundfunkdienst Pfalz unterhielt sich mit ihm über die Bedeutung der religiösen Thematik für den Historischen Roman sowie über seinen persönlichen Glauben als Christ und Mitglied der Siebenten-Tags-Adventisten.

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