RPR1 'Angedacht': Navigationsgeräte sind was Tolles!
Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Sonntag, 05. April 2009:
(Navigationsgerät: „In 200 Metern links abbiegen!“)
Kennen Sie diese freundliche Stimme? Richtig, sie gehört einem Navigationssystem. Mit meinen Schülerinnen und Schülern diskutiere ich immer mal wieder über diese sog. Navis. Sie lachen, wenn ich ihnen erzähle, wo ich mich mal wieder total verfahren habe, weil ich kein Navi habe.
Schließlich meint Gregor genervt: Kaufen Sie sich doch endlich ein Navi, wozu wurden die Dinger denn schließlich erfunden?
Ich schmunzele und erzähle, dass solche Richtungshilfen nichts Neues sind, auch die Bibel kannte schon „Navis“.
Die Schüler stöhnen: „Kommt jetzt wieder die „Stern – von – Bethlehem – Nummer?“
„Nein, die kommt heute nicht.“ Ich erzähle von einem noch älteren biblischen „Navi“:
Das Alte Testament erzählt, dass das Volk Israel während seiner Wüstenwanderung aus Ägypten ins gelobte Land, auch ein Navi hatte:
„Und der Herr zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule und bei Nacht in einer Feuersäule“.
Mit bloßen Augen war diese Navigationshilfe für das Volk Israel zu erkennen, damit es die äußerliche Wegstrecke zurücklegen konnte.
Doch ich frage in diesem Zusammenhang im
Religionsunterricht auch immer nach unseren „i n n e r e n Wegstrecken“. Die sind oft komplizierter. Da hilft keine fremde Stimme aus einem Gerät, da müssen wir auf unsere
„innere Stimme“ hören … und da können uns die Texte der Bibel wichtige Orientierungshilfen oder: Navigationssysteme sein.
Wir wollen doch schließlich in unserem Leben an – kommen.
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Rockland Radio "Feels like heaven": Einfach mal dankbar sein
Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 05. März 2009:
Dankbarkeit macht glücklich. Das hat eine amerikanische Psychologin jetzt herausgefunden: wer einmal pro Woche fünf Dinge aufschreibt, für die er dankbar ist, fühlt sich bereits nach nur sechs Wochen deutlich glücklicher als vorher.
Der Grund ist einfach: wenn ich mich frage, wofür ich dankbar sein kann, dann lenke ich meinen Blick auf das, was im Leben gelingt. Und eben nicht nur auf das, was schief läuft oder wo ich etwas verändern muss.
Meine Dankbarkeit kann ich auf ganz unterschiedliche Weise ausdrücken: z.B. im Gebet. Ich kann Gott nicht nur meine Sorgen sagen. Ich weiß auch, dass sie bei ihm gut aufgehoben sind. Im Gebet kann ich aber auch Danke sagen für all das, was mir im Leben geschenkt wird und für all das, was in meinem Leben gelingt.
Und deshalb wundert es mich nicht, dass Menschen, die regelmäßig beten, sich glücklicher als andere fühlen. Das haben nämlich andere Psychologen herausgefunden.
Deshalb mein Tipp: regelmäßig beten und Gott für das dankbar sein, was uns im Leben gelingt. Die Psychologen sagen, das macht glücklich- probieren Sie es doch mal aus!
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