Rockland Radio "Feels like heaven": Jeder wird gebraucht

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Sonntag, 03. Mai 2009:

Wussten Sie, dass über 80% der Menschen, die in kirchliche Beratungsstellen kommen, sich gerne ehrenamtlich engagieren würden?

Diese Menschen brauchen wegen familiärer, persönlicher oder sozialer Probleme selbst Hilfe. Trotzdem möchten Sie andere Menschen unterstützen und damit „Danke“ sagen für die Hilfe, die sie selbst bekommen.

Aber leider kriegen diese Menschen selten die Gelegenheit dazu. Dabei ist es ein menschliches Grundbedürfnis, sich für etwas bedanken zu können.

Von Jesus wird folgende Geschichte erzählt:

„Fünftausend Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung folgen ihm, um ihn zu hören. Am Abend drängen die Jünger, Jesus solle die Leute nach Hause schicken, denn es sind nicht genug Lebensmittel für alle da.

Da beauftragt Jesus die Jünger: Wir haben fünf Brote und zwei Fische. Verteilt sie unter den Menschen. Und wie durch ein Wunder werden alle satt. Es bleiben sogar Reste übrig.“

Aus Betroffenen wurden Beteiligte. Vermutlich steuerte jeder von dem Essen, das er selbst bei sich hatte, etwas hinzu. So viel, wie er konnte. So haben alle etwas genommen, aber auch alle etwas gegeben. Keiner war ausgeschlossen. Jeder sagte damit auf seine Weise: Danke!

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RPR1 'Angedacht': Augen auf!

Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Sonntag, 03. Mai 2009:

Ein Mann rettet sich während einer Überschwemmung auf das Dach seines Hauses. Dort wartet er auf Hilfe. Nach einer Weile kommt ein Schlauchboot mit einem Feuerwehrmann vorbei. Der ruft dem Mann zu: „Kommen Sie, ich nehme sie an Bord!“ „Nein Danke“, antwortet der Mann, „Gott wird mich retten!“

Es vergehen weitere Stunden und das Wasser steigt und steigt. Der Mann klettert auf den Schornstein. Plötzlich nähert sich ein Hubschrauber. Die Besatzung sieht den Mann auf dem Schornstein und lässt eine Strickleiter herunter. Aber der Mann ruft der Besatzung zu: „Nein Danke, Gott wird mich retten.“

Das Wasser steigt immer weiter und schließlich ertrinkt der Mann. Als er in den Himmel kommt, beschwert er sich bei Gott und sagt: „Herr, ich habe die ganze Zeit geglaubt, dass du mich rettest. Warum hast du es nicht getan?“

Gott schaut den Mann überrascht an und antwortet: Ich hab dir ein Boot und einen Hubschrauber geschickt. Warum bist Du nicht eingestiegen?

Diese Geschichte zeigt: Es ist gut, auf Gott zu vertrauen. Aber es kann sehr gefährlich sein, die Augen zuzumachen und nur auf ein Wunder zu warten.

Ich glaube, dass Gott mir nicht nur durch Wunder hilft. Viel öfter hilft er mir dadurch, dass er mir verschiedene Gelegenheiten eröffnet. Dann muss ich einfach nur zugreifen. Und das kann ich am besten, wenn ich meine Augen offenhalte.

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