Rockland Radio 'Feels like heaven': Heute vor 30 Jahren in Nicaragua
Pfarrer Gregor Ziorkewicz, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Fraitag, 17. Juli 2009:
Kennen Sie Nicaragua? Ein kleines Land, in dem heute vor 30 Jahren eine friedliche Revolution den Diktator Somoza stürzte. Am 17. Juli 1979 ist er mit seiner Familie ins Ausland geflohen.
Viele kirchliche Gruppen haben sich damals sehr für die Rechte der Menschen in Nicaragua eingesetzt und den Widerstand unterstützt.
Es war ein ruhiger, bescheidener Mann, der zum Symbol dieses friedlichen aber entschlossenen Widerstandes wurde: Ernesto Cardenal. Er hat die Bibel als ein buch der Befreiung von unterdrückten Menschen ausgelegt.
Viele haben sich damals bemüht, den Bauern in Nicaragua zu ihrem Recht zu verhelfen. Zum Beispiel dadurch, dass sie nur noch Kaffee aus Nicaragua getrunken haben. Fair gehandelt, wie man heute sagen würde.
Die Entwicklung in Nicaragua hat gezeigt, dass eine friedliche Veränderung möglich ist. Das bleibt der Ver-dienst solcher Menschen wie Ernesto Cardenal.
Auch wenn heute in Nicaragua nicht alles Gold ist, was glänzt – der Erfolg, einen Diktator zu verjagen und ein ungerechtes System mit der Macht des Wortes abzuschaffen, der bleibt.
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RPR1 "Angedacht": Ein richtig toller Urlaub
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 17. Juli 2009:
Sonnencreme, Reiseführer, Badelatschen, Zahnbürste, Unterhose – geschafft.
Alles gepackt. Jetzt kann der Urlaub kommen. Ich hab schon alles genau geplant! Die Tour im Technik-Museum, dann fein essen gehen und shoppen in der Altstadt, abends ein Konzert und am nächsten Morgen ausschlafen…
Aber – ob das auch alles genauso klappt, wie ich es mir vorstelle? Ich meine, was ist, wenn´s nur regnet? Oder das Konzert ausverkauft ist? Oder das Hotel nicht aussieht wie im Katalog? Im Urlaub kann ja so viel schiefgehen.
Wie bei einem Urlauber, von dem die Bibel erzählt. Seine Reise war gar nicht toll. Am Urlaubsort durfte er als Ausländer den Tempel nicht besuchen und was er alles geplant hatte war eine einzige Enttäuschung. Der ganze Urlaub – ein totaler Reinfall!
Auf dem Rückweg ist er dann einem Fremden begegnet. Und als die beiden so miteinander unterwegs gewesen sind, haben sie sich sie sich gut über Gott und die Welt unterhalten. Und der miese Urlaub ist dann doch noch viel besser zu Ende gegangen als erwartet – der Urlauber hat sich von dem Fremden taufen lassen!
Vielleicht sollte man beim Urlaub einfach weniger erwarten und dafür mehr erleben! Dann wird es zwar ganz anders als geplant, aber dafür vielleicht viel besser! Ich wünsche Ihnen und mir, dass es uns allen am Ende so geht wie dem Urlauber in der Bibel, da heißt es– er zog seiner Straße fröhlich!
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