RPR1 "Angedacht": Ojemine!
Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 09. August 2009:
Ohje, ohje, ohje! Haben Sie sich auch schon mal mit diesem Seufzer Luft verschafft? „Oh je“ – das darf doch nicht wahr sein. „Oh je“ – jetzt fängt es auch noch an zu regnen. „Oh je“ – wenn das mal gut geht.
Oh je – das ist eine Abkürzung. Es steht für Ojemine. Und das wiederum ist die Kurzform von für „Oh Jesus mein Herr!“
Auch fast 2000 Jahre nach seinem Tod ist Jesus also noch oft in aller Munde. Auch wenn viele sich dessen vielleicht gar nicht so bewusst sind.
Jesus, der Sohn eines einfachen Zimmermanns, der Jude aus Palästina. Er war kein großer Staatsmann oder Politiker, kein berühmter Künstler und auch kein gefeierter Fußballstar.
Und trotzdem nennen ihn auch heute noch viele Menschen „Herr“. Warum? Weil Jesus die Herzen der Menschen berührt hat und auch heute noch berührt. Er hat Kranke geheilt, Tote auferweckt und sich gerade mit den Menschen abgegeben, mit denen keiner was zutun haben wollte. Jesus hat den Menschen Hoffnung geschenkt.
In seinem Verhalten erkennen die Menschen bis heute, wie sehr Gott sie liebt. Nämlich so sehr, dass er keinen Menschen verloren gibt. Deshalb ist Jesus am Kreuz für uns Menschen gestorben. Damit unsere Beziehung zu Gott für immer Bestand haben wird.
Deshalb ist es auch kein Wunder, dass vielen Menschen beten und sagen: Oh Jesus, mein Herr! Oder kurz: Ojemine! Oder noch kürzer: „Oje!“
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:31min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Alle Beiträge