Rockland Radio 'Feels like heaven': Pass auf, sonst hol ich meinen großen Bruder!
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 23. September 2009:
Als Kind habe ich gerne bei uns im Park gespielt. Das was toll! Und wenn es mal Zoff gab, dann war es für mich einfach, mir Respekt zu verschaffen. Hat mich jemand geärgert, dann habe ich gesagt: Ich hol meinen großen Bruder. Und mein Bruder war wirklich groß und stark.
Ob im Park oder auf dem Schulhof: Die Drohung mit dem großen Bruder hört man oft. Denn gerne greifen Menschen auf die Kraft und Stärke anderer zurück, die zu ihnen gehören.
Kann man Gott auch so einspannen? Als großen Bruder sozusagen? So ganz wohl nicht, denn es wäre doch komisch, wenn Gott sich für uns sogar prügeln würde. Aber dass Gott uns beisteht und den Rücken stärken will, das gilt auf jeden Fall. Und ich glaube das gilt besonders dann, wenn wir Kraft brauchen um neue Wege zu suchen.
Der Apostel Paulus hat in seinem Brief an die Christen der Stadt Philippi geschrieben: Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
Genial, wenn man so eine Kraftquelle auf seiner Seite weiß. Dabei war Paulus kein Großmaul und Angeber, er hat wirklich mit Gottes Hilfe fast unglaubliches geleistet eben neue Wege gesucht und gefunden. Eben doch gut, wenn man einen großen Bruder oder eben Gott an seiner Seite hat.
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RPR1 "Angedacht": 461.782.349
Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Mittwoch, 23. September 2009:
461.782.349 – so viele Worte spricht jeder von uns im Leben. Ok, die einen ein paar mehr, die anderen ein paar weniger, aber im Schnitt macht das 461.782.349 Worte.
Erzählen, diskutieren, streiten, scherzen, lästern, fluchen und beten. Manchmal reden wir ohne nachzudenken, manchmal ringen wir um jedes Wort. Manchmal genügt ein einziges, um Heil oder Unheil anzurichten.
Gelegentlich machen Worte sogar Geschichte, aber die stammen meistens von anderen. Dabei kommt es nicht unbedingt darauf an, ob diese Worte besonders gut sind. Wichtiger ist: wer sie sagt und in welchem Moment.
461.782.349 Worte – die meisten davon sind flüchtig, werden vergessen. Die wirklich bedeutsamen machen einen Bruchteil davon aus. Wichtige Entscheidungen, gute oder schlechte Nachrichten sind meistens schnell gesagt. Zum Beispiel: „Mama, ich hab’ eine Fünf in Mathe“ oder „Ich liebe Dich“.
Manche Worte prägen sich besonders gut ein. Oft ist es eine besondere Atmosphäre, die de Worten ein besonderes Gewicht verleiht: die Weihnachtsgeschichte in der Kirche am Heiligen Abend gehört für mich dazu.
Gemessen an unserer durchschnittlichen Lebenszeit produzieren wir täglich rund 16.000 Wörter. Die meisten nach dem Grundsatz, dass viel geredet wird, wenn der Tag lang ist.
Und weil das so ist, wünsche ich Ihnen, dass heute wenigstens eins dabei ist, dass Ihnen gut tut.
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