RPR1 "Angedacht": Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. Oktober 2009:

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“

Diesen Satz hat Michail Gorbatschow in Ostberlin gesagt. Heute vor genau 20 Jahren, anlässlich der Feierlichkeiten zur Staatsgründung der DDR: „40 Jahre Deutsche Demokratische Republik!“

Ja, sie hatten es sich fein ausgedacht, die Mächtigen in der DDR. Blind vor Macht haben sie nicht gesehen, was um sie herum geschehen ist:

Dass das Volk unzufrieden war, dass es gelitten hat, dass es demokratisch mit-bestimmen wollte. Eine Sache jedoch konnten auch die Mächtigen nicht übersehen:

Zu Hunderten, zu Tausenden sind die Menschen auf die Straße gegangen und ha-ben gerufen: „Wir sind das Volk!“
In Gottesdiensten und Gebeten haben die Demonstranten Kraft gesammelt.

Wenige Wochen später ist die DDR dann wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen und das Ganze – Gott sei Dank – ohne Blutvergießen.

Der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann hatte also recht, als er schon lange vor der Wende gesagt hat. „Die Herren der Welt kommen und gehen, unser Herr aber kommt!“

Heinemann, der überzeugte Christ, hat genau gewusst: Die „Herren der Welt“ – wollen sie noch so mächtig sein – sie sind alle vergäng-lich. Wer aber an Gott, an die Kraft des Gebetes, an Jesus Christus glaubt, der baut auf sicherem Fundament. Der ist stark genug, sich gegen jedes Unrecht aufzulehnen. Die Menschen in der DDR haben uns gezeigt, dass es funktioniert.

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