Rockland Radio 'Feels like heaven': Pennergame.de
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Freitag, 18. Dezember 2009:
Ich finde das Spiel geschmacklos. Gerade in diesen Tagen sitzen immer mehr obdachlose Menschen an den Warmluftschächten der Kaufhäuser und beobachten das Treiben in den weihnachtlich beleuchteten Fußgängerzonen. In ihren Gesichtern spiegeln sich die gescheiterten Biographien.
Viele von uns wissen doch überhaupt nichts von diesen Menschen und pflegen nur ihre Vorurteile, indem sie sie in die Nähe von Gewalttätern und Kriminellen rücken. Statt mit diesen Menschen zu spielen, sollten wir uns lieber überlegen, warum ein Mensch überhaupt obdachlos wird und wie wir helfen können.
So wie der Jugendliche, der vor meinen Augen einem Obdachlosen eine Zigarette gegeben und ihn angelächelt hat. Der Mann hat sich bedankt und zurück gelächelt.
Und ich hab gedacht: Gott sei Dank!
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RPR1 "Angedacht": Das berühmteste Rentier der Welt.
Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 18. Dezember 2009:
Es ist groß, braun und es leuchtet im Dunkeln rot – was ist das? Sie haben keine Ahnung? Na, dann kommt hier die Auflösung:
Einspieler: Rudolf, the red-nosed…
Rudolf mit der roten Nase – das wahrscheinlich einzige Rentier der Welt, für das ein eigenes Lied komponiert worden ist.
Ein Lied, das eigentlich fröhlich klingt, aber ziemlich traurig ist. Rudolf ist einsam. Er hat keine Freunde. Denn wegen seiner roten Nase will niemand etwas mit ihm zu tun haben.
Bis zu einer nebligen Nacht, in der die Rentiere dann auf einmal Rudolfs Hilfe brauchen. Denn nur mit seiner roten Nase als Schweinwerfer, können sie im Nebel den Weg finden und bauen keinen Unfall mit dem Schlitten vom Weihnachtsmann. Rudolf der Außenseiter, ist plötzlich ein Held.
Das ist ein echtes happy end und das ist auch ein Teil der Hoffnung, die mich durch die Adventszeit trägt: dass es den Außenseitern unter uns Menschen irgendwann ähnlich geht. Denn Jesus ist an Weihnachten für alle Menschen auf die Welt gekommen. Auch für die, die am Rand stehen, weil sie irgendwie nicht so sind, wie wir es für normal halten.
Diese Menschen sind es wert, dass wir sie annehmen, so wie sie sind. Und zwar auch ohne, dass sie vorher eine Heldentat wie Rudolf vollbringen.
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