Rockland Radio "Feels like heaven": Eine unbezahlbare Währung.

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 09. Februar 2010:

Geld regiert die Welt! Der Spruch ist genauso alt wie er richtig zu sein scheint! Nicht Barack Obama, nicht Angela Merkel oder sonst irgendein Politiker lenkt das Weltgeschick, sondern schlicht und ergreifend das Geld.

Etwa 5 Billionen Euro werden jeden Tag per Knopfdruck um den Globus gelenkt. 5 Billionen, das ist eine 5 mit 12 Nullen dahinter. In aufeinandergelegten 500 Euro Scheinen hätte eine Billion eine Höhe von 210 Kilometern.

Da wird munter verschoben und gezockt, spekuliert und angelegt. Per Knopfdruck kann ein Land heute bitterarm und morgen stinkreich sein – einfach so!

Aber trotzdem will ich aber auch nicht so recht dran glauben, dass Geld die ganze Welt regiert! Und dass Geld allein nicht glücklich macht, das sollte sich inzwischen auch schon herum gesprochen haben. Denn noch so viele Billionen können die Liebe nicht ersetzen und noch so viele Nullen machen die Welt kein Stückchen besser.

Ich bekenne mich hiermit als altmodisch und vielleicht auch ein bisschen weltfremd. Denn ich glaube, dass letztlich Gott die Welt regiert – denn seine Währung sind weder Dollar noch Euro, sondern die Liebe – und die ist letztlich unbezahlbar!

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Rockland Radio "Feels like heaven": Spuren im Schnee.

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 10. Februar 2010:

Der Winter hatte uns voll im Griff – zumindest gibt es dieses Jahr mal wieder richtig Schnee! Gut, wenn man dann Profil hat: auf den Reifen, auf den Schuhen – ja und vielleicht auch im Leben. Denn nur mit Profil bekommt man Halt, hinterlässt Spuren und einen Eindruck und kommt vorwärts.

Mein Profil, das ist nicht nur meine Seitenansicht und auch nicht nur meine Spuren, die ich im Schnee hinterlasse. Mein Profil ist das, was mir Halt gibt, was erhaben ist bei uns, was mich auszeichnet.

Ich glaube fest daran, dass Gott es mag, wenn Menschen profiliert sind. Wenn sie eindrücklich glauben und ausdrücklich dazu stehen.

Ich glaube fest daran, dass Gott gerne Menschen mit Profil mag, die Spuren hinterlassen und einen Eindruck bei anderen.

Ich glaube fest daran, dass Gott gerne Menschen mit Grip mag, die ihren Weg suchen und finden und ihr Leben so im Griff haben.

Gott selbst hat es ja vor gemacht: Denn Jesus war ein absolut profilierter Mahner für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung. Gott hat in Jesus Christus tiefe Spuren der Nächstenliebe in dieser Welt hinterlassen.

Und solche Spuren kann auch ich hinterlassen und zwar nicht nur dann, wenn es geschneit hat und es rutschig ist auf der Straße.

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RPR1 "Angedacht": Gott ist kein Spitzel.

Pfarrerin Julia Neuschwander, Landau, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Dienstag, 08. Februar 2010:

Mit Gewalt wollten sie die Menschen zu ihrem Glück zwingen. Und hatten selbst die Ahnung, dass diese Rechnung hinten und vorne nicht aufgeht. Als heute vor 60 Jahren die Machthaber in der damaligen DDR ihr Ministerium für Staatssicherheit, die Stasi, gründeten, haben sie vom perfekten Spitzelstaat geträumt.

Die Herrschenden wollten auf Nummer sicher gehen. Frei nach dem Motto: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Alles zu wissen, war allerdings auch keine Lösung. Die Politiker haben versucht, die Strukturprobleme eines gescheiterten Systems zu verdecken. Jede Kritik daran sollte im Keime erstickt werden. So war es gedacht. Und hat immerhin 40 Jahre funktioniert.

„Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege“. Wenn Gott in der Bibel so beschrieben wird, dann ist er damit doch ein anderer Herrscher. Gott ist nicht die Stasi. Ein Glück. Auch, wenn er den Anspruch hat, alles zu wissen.

Jesus beschreibt Gott als den lieben Vater, dessen Blick liebevoll auf den Menschen ruht. Als einen, der auf Vertrauen setzt statt auf Kontrolle und Angst. Der die Liebe ist. Und das Gute will für die Menschen.

Und vielleicht deshalb auch froh war, als es mit der Stasi zu Ende ging. So, wie Gott sich immer freut, wenn Ungerechtigkeit an ihr Ende kommt. So heißt es in der Bibel. Ich glaube daran.

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