RPR1 "Angedacht": Taten oder Worte?
Bettina Blum, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Mittwoch, 21. April 2010:
Eine Freundin von mir redet seit Monaten davon, dass sie sich ehrenamtlich engagieren möchte: vielleicht im Seniorenheim, vielleicht in der Kirchengemeinde, vielleicht bei der Tafel. Angeboten hat sie ihre Mitarbeit noch bei keinem… So was will ja gut überlegt sein!
Ich möchte seit Ewigkeiten ein paar ehemalige Kolleginnen einladen. Aber ständig gibt es tausend Dinge, die im Weg stehen: kein passender Termin, die Sorge, dass ich das mit dem Essen nicht perfekt hinbekommen könnte und schließlich darf’s ja auch nicht grad was Einfaches sein – immerhin warten die ja schon seit Ewigkeiten auf meine Einladung.
Aber: Letzten Sonntag waren die Kolleginnen dann da: ganz spontan und einfach nur schön. Als Geschenk haben Sie mir unter anderem eine Karte mitgebracht. Darauf stand: „Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant“.
Ausreden, Dinge-die-scheinbar-wichtiger-sind, Endlos-Planungsphasen: wir alle kennen und nutzen sie. Aber sie sind nur ein Vorwand, weil wir uns oft nicht trauen, das Eigentliche, das Richtige zu tun.
Natürlich ist ein prachtvolles Gartenfest was Feines. Aber manchmal sind ein spontanes Gespräch oder ein außerplanmäßiger gemeinsamer Spaziergang viel wichtiger für das Zusammenleben.
“Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat“, heißt es schon im ersten Johannesbrief. Daran sollten wir uns viel öfter erinnern – und auch halten!
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Rockland Radio "Feels like heaven": Die Schokoladenseite des Himmels.
Pfarrer Oliver Böß, Mackenbach, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 21. April 2010:
Miriam, was machst du denn hier?
Na, ich will auch mal ins Radio!
Also schön, das ist Miriam, meine Tochter, die auch mal ins Radio will und morgens nie ihren Kakao austrinkt.
Psst Papa, das braucht doch keiner zu wissen.
Ok, Du hast recht. Ich will Dich ja auch nicht vor allen Leuten durch den Kakao ziehen.
Was bedeutet das? Jemanden durch den Kakao ziehen?
Das heißt, dass ich jemanden verspotte.
So wie die Menschen es mit Jesus gemacht haben?
Ja, das trifft es ziemlich genau. Das war schon eine schlimme Schlammschlacht damals. Die Menschen haben Jesus ganz schön verhöhnt auf seinem Weg zum Kreuz. Viele haben sich über ihn lustig gemacht. Selbst dann noch, als er schon am Kreuz hing, haben die Menschen Jesus noch verspottet.
Aber als Jesus nach seinem Tod auferstanden ist – da hat er es doch allen gezeigt, oder?
Genau, an Ostern hat der Himmel sich sozusagen von seiner Schokoladenseite gezeigt. Jesus wurde zwar zuerst ganz schön durch den Kakao gezogen…
Aber am Ende haben die Verspotter eingesehen, dass Jesus doch Gottes Sohn ist und dass er allen Menschen helfen kann.
Genau!
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