Bürgerengagement für Kirchengebäude. Bauverein in Bad Dürkheim gegründet.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 27/28, zum 04. Juli 2010.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Glück kommt selten allein.

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 02. Juli 2010:

„Glück kommt selten allein!“ – das ist nicht nur der Titel eines Buches von Eckhart von Hirschhausen, sondern auch ein altes Sprichwort. Das es stimmt, kann man z.B. in Bibel nachlesen. Da gibt es nämlich unzählige Glücksgeschichten:

Zum Beispiel die Begegnung des Philippus mit dem Äthiopischen Finanzminister. Philippus bekommt von Gott durch einen Engel den Auftrag in eine öde Gegend zu gehen.

Dort trifft er auf den fremden Finanzminister, der gerade auf der Heimreise von Jerusalem ist und den Propheten Jesaja liest. Die beiden kommen ins Gespräch und am Ende lässt sich der Afrikaner taufen.

Und wo steckt hier jetzt das Glück? Erst mal darin, dass Philippus einen klaren Auftrag bekommt. Glücklich ist der, der genau weiß, was zu tun ist.

Dann hat der äthiopische Finanzminister großes Glück. Geld und Macht hatte er zwar im Überfluss aber trotzdem hat ihm was gefehlt. Gemeinsam mit Philippus erlebt er das Glück der Gemeinschaft: der eine fragt, der andere antwortet. Da wird einer dem andern zum nächsten – Weggemeinschaft auf Zeit.

Und gegen Ende erlebt der Ätiopier das Glück der Selbstüberwindung. Er lässt sich taufen – springt über seinen Schatten und traut sich was zu.

Glück kommt selten allein – und wenn es kommt, dann genießen sie´s.

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RPR1 "Angedacht": Zurück zu den Wurzeln.

Bettina Blum, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Freitag, 02. Juli 2010:

Island – das ist das kleine Land von dem böse Zungen behaupten, es habe erst unsere Kohle verbrannt und uns dann die Asche geschickt…

Angesichts neuer Krisen und Katastrophen hat man Island fast schon wieder vergessen. Jenes Land in Europa, in dem Ende 2008 die gesamte Bankenwelt zusammenbrach.
Jahrelang fühlten sie sich als Nation der kühnen Börsenstürmer. Dann kam der Zusammenbruch und mit ihm das Umdenken.

“Ein Baum hat Hoffnung, wenn er schon abgehauen ist, dass er sich wieder erneuere, und seine Schößlinge hören nicht auf.” So steht es im Buch Hiob. Heißt mit anderen Worten: Ein Neuanfang ist möglich, auch wenn man schon am Boden liegt.

Die Isländer haben mir gezeigt, dass es stimmen kann. Nach dem Zusammenbruch haben die Isländer erkannt, dass es noch andere Werte im Leben gibt als nur Geld verdienen und es wieder ausgeben – für viermal Urlaub im Jahr und 24-Stunden-Shopping.

Die Inselbewohner haben es geschafft, umzudrehen und wieder zu dem zu werden, was sie eigentlich auch vorher waren: ein kulturinteressiertes Volk. Musik, Theater – und Literatur: nirgendwo gibt es auf die Einwohner gerechnet so viele Krimiautoren wie in Island.

Umdenken und umdrehen, das könnte auch uns nicht schaden. Denn wir laufen noch immer im Hamsterrad des Höher, Weiter, Immer-mehr! Warum eigentlich? Von der Antwort auf diese Frage hängt unser Glück ab! Fangen wir doch ganz schnell an, nach dieser Antwort zu suchen!

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