Rockland Radio 'Feels like heaven': Eine Gabe Gottes.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Samstag, 06. November 2010:
Ich liebe den Herbst, die bunten Farben, das reife Obst und das Treiben auf den Äckern und in den Weinbergen. Einmal im Jahr laden mich Freunde, die Obst und Wein vermarkten, zum Ernten ein. Früh morgens stehe ich auf und wir beginnen das Obst zu ernten, in Kisten zu lagern und auf dem Traktor wegzufahren.
Wir gehen in den Wingert und herbsten dort Wein, wo der Vollernter nicht so gut hinkommt. Es ist eine anstrengende Arbeit, aber auch ein fröhliches Miteinander. Am Mittag wird im Feld gegessen und am Abend, nachdem alles sauber gemacht ist, sitzen wir zusammen – hundemüde, mit roten Backen und erzählen noch ein bisschen.
Im biblischen Buch des Predigers steht ein wunderschöner Satz: „Ein Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Muts bei all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes. In der Tat, so empfinde ich es nach einem Tag in den Weinbergen.
Menschen, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind, ihren Lebensunterhalt bestreiten und dabei auch zuversichtlich in die Zukunft blicken können, das ist ein Ziel, für dass es sich zu kämpfen lohnt
Darum setzten wir uns in Kirche und Diakonie für gerechte Löhne und faire Lebensbedingungen ein. Wenn Sie möchten, dann helfen sie uns doch dabei.
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RPR1 "Angedacht": Der kleine Teufel.
src=”http://www.evpfalz.de/presse/erd/bilder/lang_henning.jpg” align=”left”>Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Samstag, 06. November 2010:
„Du, Frau Müller, der Norman hat mich angemalt!“ Der Tag im Kindergarten geht wieder gut los! Jeden Morgen krach wegen Norman. Der ist fünf und der wildeste in der Vorschulgruppe.
Was wird der kleine Teufel heute wieder machen? Kissen durch den Raum schmeißen, weil die anderen ihn nicht mitspielen lassen? Pausenbrote klauen? Vielleicht trommelt er auch wieder die ganze Zeit auf dem Tisch? Oder schlägt er wieder wild nach Frau Müller? Manchmal würde Sie IHM gerne eine verpassen!
Es kommt genau so wie Frau Müller es sich vorgestellt hat. Fliegende Kissen, geklautes Pausenbrot, Schläge und Tritte und Geschrei! Alles wie immer mit Norman. Dieser kleine Teufel!
Dann ist die Schule aus und die Eltern kommen, um ihre Kinder abzuholen. Alle Schüler sind weg, nur Norman steht hinter der Tür, starrt durch die Glasscheibe… er sieht viel kleiner aus als sonst und – er weint. Kommt seine Mutter zu spät? Oder hat sie ihn mal wieder ganz vergessen? Geschieht ihm RECHT!, denkt Frau Müller.
Aber dann stellt sie sich neben ihn und legt ihm den Arm auf die Schulter. Und sie merkt, wie Norman sich fest an Sie drückt und weint. Ungezogener Teufel? Vielleicht auch einfach nur ein kleiner Junge, denkt Frau Müller und erinnert sich an einen Vers aus der Bibel: „Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.“
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