Rockland Radio 'Feels like heaven': Exklusives Geschenk.

Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 29. Dezember 2010:

Eigentlich ist das jetzt ja gerade eine richtig ruhige Zeit, die sogenannten Tage zwischen den Jahren. Der Weihnachtsstress liegt hinter uns, viele Büros sind geschlossen, alles könnte etwas entspannter sein, eigentlich.

Denn wenn ich in die Fußgängerzone schaue, dann bin ich erstaunt, was für ein Gewusel dort herrscht. Die einen tauschen Geschenke um, die keinen Gefallen gefunden haben, die anderen lösen die mehr oder weniger originellen Gutscheine ein, die sie geschenkt bekamen.

Ursprünglich waren die Geschenke an Weihnachten dazu gedacht, anderen eine Freude zu machen, um damit das Glücksgefühl über die Geburt Jesu konkret erfahrbar zu machen. In einer Zeit, in der es alles gibt und jeder alles hat, ist diese Freude mit Geschenken aber kaum noch vermittelbar.

Mein Tipp lautet daher: machen Sie die Freude über Christi Geburt spürbar, indem sie die ruhigen Tage nutzen, um etwas Kostbares miteinander zu teilen, nämlich Zeit: Zeit, die man miteinander gestaltet und sich füreinander nimmt. Solche – gemeinsame – Zeit schenkt Freude. Und: dieses Geschenk ist exklusiv. Das gibt es garantiert in keinem Kaufhaus und in keinem Online-Shop.

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RPR1 "Angedacht": Flutlicht.

Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Mittwoch, 29. Dezember 2010:

Helles Flutlicht beleuchtet den Rasen und die Tribünen auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Es ist eine ganz besondere Atmosphäre, wenn die roten Teufel in der Dämmerung oder am Abend in ihrem Stadion spielen.

Das Fritz-Walter-Stadion ist noch nicht nach einem Finanzmagnaten benannt, sondern nach einem Ausnahmesportler. Aber selbst wenn es einmal soweit käme, dass man den Namen austauschte, die Fans des FCK gingen dann immer noch „uff de Betze“. Über der Stadt thronend, hat der Berg gerade bei Flutlichtspielen etwas Majestätisches, Beeindruckendes.

Der Betze ist so etwas wie der Heilige Berg der Stadt. In vielen Kulturen und zu allen Zeiten galten solche Berge als Sitz der Götter. Man betrachtete und bestieg sie mit Ehrfurcht, man gab ihnen Namen. Auf den Betzenberg pilgern an den Wochenenden Scharen von Menschen hinauf, nehmen Auszeit vom Alltag, huldigen ihren „Fußballgöttern“.

Unter den Besuchern entsteht für kurze Zeit ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Fußball ist ein Stück Leben, in dem sich Hoffnung und Enttäuschung, Freude und Niedergeschlagenheit verdichten.

Mit Herzblut sind viele Fans sicher auch in der Rückrunde wieder dabei und hoffen auf gute Ergebnisse, freuen sich über die gute Gemeinschaft und achten auch die Leistungen der anderen.

Der wahre Fan beherzigt eben das Fairplay. Es ist die Spielart einer biblischen, der „Goldenen Regel, die da lautet: „Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt“

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