Rockland Radio 'Feels like heaven': Sei einfach!

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Montag, 24. Januar 2011:

Er war ein Bestseller-Autor, ist heute der Patron von Journalisten und Schriftstellern und er gilt als „Gentleman“ unter den Heiligen. Die Rede ist von Franz von Sales, der Ende des 16. Jahrhunderts gelebt hat und dessen Gedenktag heute gefeiert wird.

Der gebürtige Franzose hat die Menschen vor allem durch seine große Sanftmut und Herzlichkeit beeindruckt. Besonderes Augenmerk legte er auf die geistliche Begleitung. Viele der etwa 20.000 Briefe, die er in seinem Leben verfasste, hat er an Menschen geschrieben, die ihn um Rat in Lebens- und Glaubensfragen gebeten hatten.

Einer seiner Ratschläge, der klingt ganz simpel: Sei einfach! Oder sollte man diese beiden Worte anders betonen? Dann hieße es: Sei einfach! Entscheiden Sie am besten selbst, welche Betonung heute für sie passt.

Vielleicht nehmen Sie sich vor, einfach mal was zu probieren, neues zu wagen, oder das zu lassen, was nicht gelingen will. Oder Sie entscheiden sich dafür, einfach da zu sein im hier und jetzt, die Zeit zu genießen und auszukosten und nicht immer nur an morgen oder das nächste Projekt zu denken.

Ob sie sich heute von den beiden Worten „Sei Einfach“ begleiten lassen, das ist natürlich ihre Sache. Aber ich glaube, einen Versuch ist es allemal wert.

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RPR1 "Angedacht": Windrad.

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Montag, 24. Januar 2011:

Es ist das größte Windrad auf europäischem Boden und es steht bei uns in Rheinland-Pfalz, genauer: am Donnersberg. Mit seinen fast 200 Metern Höhe und 64 Meter langen Flügeln macht es genug Strom für 2600 Haushalte. Einfach Gigantisch! Eine Meisterleistung menschlicher Technik!

Fortschrittlich finden das die einen und träumen davon, dass es bald nur noch Ökostrom gibt. Andere fürchten sich vor dem Lärm oder bemängeln, dass die vielen Windräder unsere schöne Landschaft verschandeln. Aber sind Atomkraftwerke wirklich schöner? Mal abgesehen vom strahlenden Abfall, von dem niemand weiß wo er gelagert werden soll.

Man kann sich also lange und leidenschaftlich über Windräder streiten. Mich persönlich freut es immer wenn ich eins sehe das, sich dreht. Weil mich das an etwas erinnert: Es ist ein Geschenk, das wir Menschen in dieser Welt leben dürfen. Gott hat sie wie einen großen Kreislauf geschaffen. Alles hat darin seinen Platz und seine Ordnung.

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. So verspricht es Gott den Menschen in der Bibel. Und darauf vertraue ich. Denn das größte Windrad Europas mag zwar 2600 Haushalte mit Strom versorgen, aber Gott versorgt die ganze Welt mit allem, was sie braucht.

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