Das Ende einer Ära. Protestantische Kirchengemeinde Neuhofen verabschiedet letzten Zivi.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 05 zum 30. Januar 2011.

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Zum Glück ist jeder Mensch anders. Die integrative Arbeit der Kita Zweibrücken-Bubenhausen.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 23.01.

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Ein wahres Kunstwerk.

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 27. Januar 2011:

Manche Menschen mag ich gerne. Manche mag ich weniger und manche – mag ich gar nicht! Die allermeisten Menschen allerdings kenne ich ja überhaupt nicht. Ich sehe sie nur zufällig, stehe gemeinsam mit ihnen in der Schlange oder gehe achtlos an ihnen vorbei.

Eigentlich schade, denn nach dem antiken Bischof Gregor von Nyssa gehe ich da an unzähligen „Urbildern der Schönheit“ vorbei. Und im Judentum heißt es sogar, dass vor jedem Menschen gleich mehrere Engel voraus gehen und verkünden: „Hier kommt ein Abbild Gottes! Macht ihm den Weg frei!“

Wie wärs? Machen Sie doch heute mal die Probe auf Exempel: Wenn sie Menschen begegnen, dann machen sie sich klar: egal, ob die Person groß oder klein, dick oder dünn, hübsch oder hässlich ist, – auf jeden Fall sehen sie ein Urbild der Schönheit!

Wenn sie unterwegs sind, dann lassen sie die Schubladen, in die wir Menschen andere so schnell einordnen mal beiseite. Bedenken sie, dass sie gerade an einem Kunstwerk vorbei gegangen sind. Selbst quengelnde Kinder und unliebsame Kollegen sind und bleiben Abbilder Gottes. Weil er uns alle geschaffen hat.

Ich wünsche ihnen viel Geistesgegenwart bei diesem ganz schön schwierigen Experiment. Aber sie werden sehen: es lohnt sich!

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RPR1 "Angedacht": Ich sehe was.

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 27. Januar 2011:

Ich sehe was, was du nicht siehst!“ Die Kinder in der Grundschule lieben dieses Spiel. Einer wählt irgendeinen Gegenstand im Klassenzimmer aus, die Tafel zum Beispiel, und gibt einen Hinweis darauf. Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist grün!“ Die anderen Kinder müssen dann raten, was ihr Mitschüler meint.

Ich sehe was, was du nicht siehst! – Im Leben kommt es mir auch manchmal so vor. Da versuche ich zu raten, welchen Sinn die Dinge haben, die tagtäglich um mich herum passieren. Viele davon passt einfach nicht zusammen: Bin ich zum Beispiel rücksichtsvoll und hilfsbereit, werde ich schamlos ausgenutzt! Ist das etwa gerecht?

Ich sehe was, was du nicht siehst. Für mich kommt da mein Glaube ins Spiel. Er hilft mir, mehr zu sehen, als das was vor meinen Augen ist. Wie bei Jesus. Der hat sich um eine bessere Welt gemüht. Wollte was ändern und wurde schließlich ans Kreuz genagelt.

Die Ungerechtigkeit hatte scheinbar gesiegt. Aber an Ostern hat Gott dann sein wahres Gesicht gezeigt. Jesus ist von den Toten auferstanden. Nicht muss so bleiben, wie es ist.

Und weil ich darauf vertraue, dass auch ich eines Tages auferstehen werde, macht es Sinn, dass ich Jesu Spur folge. Mit ein wenig Glaube, Liebe und ganz viel Hoffnung. Darauf, dass sich alles ändern kann.

Ich sehe da was, sehen Sie es auch?

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