RPR1 'Angedacht': Jesus aufnehmen
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Dienstag, 2. Dezember 2008:
„Ich möchte gerne in diese Clique hinein, aber die nehmen mich nicht auf.“ Als Jugendpfarrer höre ich das öfter von Jugendlichen. Und immer ist es hart.
Als ich noch Konfirmand war, mussten wir sammeln gehen für ein soziales Werk. Manche schlugen einem die Tür vor der Nase zu. Das tat in der Seele weh.
Umgekehrt war ich manchmal schon so platt, dass auch ich anderen nicht geöffnet habe. Wohl gefühlt habe ich mich dabei aber nicht.
Ich kenne eine Frau, an deren Haustür klingeln oft Kinder. Und sie nimmt sie auf, beschäftigt sich mit ihnen und kümmert sich um sie. Und diese Frau sagt mir, sie selbst sei dadurch so sehr beschenkt.
Auf solche Erfahrungen spielt die Bibel in einem Wort über Jesus an. Im Johannesevangelium im ersten Kapitel heißt es:
„Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden.“ Auch Jesus macht die schmerzhafte Erfahrung, dass er nicht aufgenommen wird.
Diejenigen, die man aufnimmt, beschenken einen. Und wer das Gotteskind Jesus aufnimmt, der wird so sehr beschenkt. Der wird geradezu selber so richtig zu einem Gotteskind.
Menschen aufnehmen, Kinder aufnehmen, Jesus aufnehmen. Advent ist eine gute Übungszeit dafür. Auch für Sie?
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