RPR1 'Angedacht': buskampagne.de

Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 und ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Donnerstag, 4. Juni 2009:

„Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.“ Das steht auf dem großen Doppeldecker-Bus, der seit sechs Tagen durch Deutschland tourt.

In den kommenden Tagen wird er auch die Region zwischen Köln/Bonn, Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und Karlsruhe befahren.

Die Initiatoren wollen eine gesellschaftliche Grundsatzdebatte anregen: „Eine aufgeklärte Weltsicht kann – im Gegensatz zu Dogmatismus, Fanatismus, Fundamentalismus – als Grundlage für unser aller Zusammenleben und Überleben nicht hoch genug veranschlagt werden.“ So zu lesen auf der Internetseite buskampagne.de.

Die Kampagne hat ihren Ursprung in England. Dort war die Folgeaussage aus dem „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott“: „Also mach dir keine Sorgen und genieße dein Leben.“ Wo mit Höllenstrafen gedroht wird und Religion angstbesetzt ist und unterdrückerischen Charakter hat, dort hat eine solche Kampagne durchaus ihr Recht.

Hierzulande haben die rührigen Atheisten bemerkt, dass der Fokus ein anderer sein muss. Und so schrieben sie sich die Aufklärung auf ihre Fahnen.

Dabei scheinen sie mir zu übersehen, dass es gerade hier, im Land der Reformation, auch so etwas wie einen aufgeklärten Glauben gibt. Und dass es in Deutschland gerade die Kirchen sind, die gegen Dogmatismus, Fanatismus und Fundamentalismus die Stimme erheben.

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