RPR1 "Angedacht": Vertrauen
Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Sonntag, 12. Juli 2009:
Nur noch zwei Wochen – dann habe ich endlich Urlaub. Zusammen mit meiner Frau geht’s dann ab nach bella Italia. Und zwar mit dem Auto.
Damit dabei nichts schiefgeht, habe ich das Auto letzte Woche noch mal in die Werkstatt gebracht – zum Durchchecken. Bremsen, Öl, Achsen, Reifen – alles in Ordnung, hat der Mechaniker zu mir gesagt, als ich das Auto wieder abgeholt habe. Also bin ich eingestiegen und losgefahren.
Überprüft habe ich die Aussage des Mechanikers nicht. Wie auch? Von Autos habe ich ehrlich gesagt – überhaupt keine Ahnung. Ich weiß, wie man ein Auto fährt, aber nicht, wie es funktioniert.
Ich muss dem Mechaniker also wohl oder übel vertrauen. So wie vielen anderen Menschen auch: zum Beispiel meinem Arzt, wenn er mir ein bestimmtes Medikament verschreibt. Oder meiner Frau, wenn sie sagt, dass sie mich liebt. Wer leben will, muss anderen vertrauen.
Spätestens dann, wenn es um die wirklich wichtigen Dinge geht – wie die Gesundheit oder die Liebe oder den Glauben. Auch bei ihm steht das Vertrauen im Mittelpunkt. Das Vertrauen in Gott.
Obwohl ich nicht beweisen kann, dass es ihn gibt, glaube ich an Gott. Was immer in meinem Leben auch passiert: ich vertraue darauf, dass Gott mich begleitet und dass ich nie tiefer fallen kann als in seine Hand. Egal, wie schlimm der Sturz dann auch ist – die Landung wird weich und warm sein.
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