RPR1 "Angedacht": Ein Stein, der piept.

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Montag, 05. April 2010:

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Ostern: Ein toter Mensch wird wieder lebendig. Fast wie in einem Traum!

Papperlapapp! Denkt sich da vor 1700 Jahren ein Mann namens Maxentius. Als römischer Kaiser verfolgt er die Christen in seinem Reich und sperrt sie ein. Auch die junge Katharina. Sie ist eine Gefangene des Kaisers und soll sterben, nur weil sie Christin ist.

Als Maxentius sie im Garten seines Palastes ein letztes Mal verhört, erzählt sie die Geschichte von Ostern, von Jesus der am Kreuz stirbt und vom seinem leeren Grab am Ostermorgen.

„Auferstehung? Pah!“ hält der Kaiser entgegen. „Zeig mir, wie das geht, und ich lasse dich frei!” Maxentius fühlt sich sicher, denn schließlich ist es doch unmöglich, dass etwas Totes zum Leben erweckt wird.

Katharina jedoch zieht daraufhin etwas aus dem Gebüsch und drückt es Maxentius in die Hand. Es ist ein brauner Stein. Der Kaiser guckt ungläubig.

Da macht es plötzlich macht erst knick, knack und dann piep, piep. Der Stein ist aufgesprungen und ein Entenküken streckt seinen Kopf aus dem Ei. Ein Toter Stein ist auf einmal lebendig geworden.

Klar, der Stein war nur ein Entenei. Aber diese Geschichte zeigt wunderbar worum es bei Ostern geht: Was bei uns tot scheint, muss es bei Gott noch lange nicht sein. Denken sie dran, beim nächsten Ei! Frohe Ostern!

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