RPR1 "Angedacht": Ein Beatle findet Gott.

Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Mittwoch, 11. August 2010:

Er gehörte zu einer der erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts: Ringo Starr, der Drummer der „Beatles“. Gemeinsam mit George Harrison, John Lennon und Paul McCartney hat er über eine Milliarde Platten verkauft.

Ringo, mit bürgerlichem Namen Richard Starkey, hat das Leben in vollen Zügen genossen. Und hat nichts ausgelassen, was zu den hellen und dunklen Seiten des Starrrummels gehört. Je älter er geworden sei, sagt Ringo Starr, desto mehr sei der Wunsch in ihm gewachsen, sein Leben in den Griff zu bekommen.

All die Erfolge und all die Exzesse seien Ausdruck für eine Suche gewesen. Die Suche nach sich selbst. Jetzt glaubt der inzwischen 70-Jährige, das gefunden zu haben, was ihn hält. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er glaubt. Er glaubt an Gott. Dieser Glaube habe dazu beigetragen, dass sein Leben eine positive Wendung bekommen habe und er mit den Drogen aufhören konnte.

Die Erfahrung, die der Ex-Beatle gemacht hat, ist eine, die Menschen schon in biblischer Zeit gemacht haben. Wer suchet, der findet. Das ist eine Zusage. Gott lässt sich an den Kreuzungen des Lebens finden, da wo sich die menschliche Welt und die Welt Gottes sich begegnen, wie im Schnittpunkt eines Kreuzes.

Das kann der Augenblick sein, in dem ich glücklich und zufrieden bin, das kann der Moment sein, an dem ich traurig und niedergeschlagen bin. In beidem, im Glück und im Schrecken lässt sich Gott finden. Man muss kein Starr sein, um dies zu erfahren. Auch kein Ringo Starr.

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