RPR1 "Angedacht": Ich träume...
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Dienstag, 02. November 2010:
Ich habe einen Traum“ – so hat der afroamerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmte Rede für die Gleichheit aller Menschen begonnen.
Luther King träumt, dass die Hautfarbe und Herkunft von Menschen einmal keine Rolle mehr spielen werden. Dass nur zählt, wer man ist und nicht was man ist und dass alle Menschen friedlich miteinander leben können, ohne Angst und ohne Neid.
Das klingt beim ersten Hören völlig utopisch, aber Martin Luther King hat sein ganzes Leben diesem Traum gewidmet. Für seinen friedlichen Protest wird er über 30 mal verhaftet und mehrmals tätlich angegriffen. Und für diesen Traum ist er 1968 bei ein Attentat gestorben.
Damit war der Traum aber noch lange nicht ausgeträumt. Viele Menschen träumen mit und träumen weiter. Soweit dass heute ein Afroamerikaner Präsident der USA ist. Bis vor kurzem wäre auch das noch völlig undenkbar gewesen.
„Ich habe einen Traum…“ Gerade heute – wo ganze Gruppen von Menschen in Deutschland als integrationsunfähig abgestempelt werden – gerade da will ich weiterträumen und hoffe, sie träumen mit! Solange, bis, wie es in der Bibel heißt: “Unser Mund am Ende lachen und unsere Zunge jubeln wird.”
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