RPR1 'Angedacht': Bewahrung der Schöpfung
Pfarrer Alexander Ebel, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Sonntag, 1. Juni 2008:
Viele Wege führen nach Rom, sagt das Sprichwort. Viele Wege führen auch zu einem nachhaltigen Leben – bei der Tagung der pfälzischen Landessynode in Speyer haben jetzt etliche Kirchengemeinden präsentiert, was sie tun, um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen. Bewahrung der Schöpfung ganz praktisch.
Da ging es um Nutzung erneuerbarer Energiequellen, um Gebäudedämmung, sparsame Beleuchtungskonzepte, Heizungspumpen, bessere Waschmaschinen für Kindertagesstätten. Eine Klimaoffensive wurde gestartet, mit dem erklärten Ziel, den Energieverbrauch in kirchlichen Gebäuden deutlich zu senken.
Ob es tatsächlich möglich ist, mit solchen Maßnahmen den Klimawandel aufzuhalten, das weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist Christinnen und Christen aufgegeben, verantwortungsvoll mit Gottes Schöpfung umzugehen. Das aber betrifft nicht nur Kirchengemeinden und ihre Gebäude, sondern jeden Einzelnen.
Manches ist einfach und sofort umzusetzen, man muss nur dran denken und es zur Gewohnheit machen: in der kalten Jahreszeit nicht das Fenster in Kippstellung haben und gleichzeitig heizen, sondern stoßlüften. Die Dusche beim Einseifen nicht weiterlaufen lassen, sondern abstellen. Wenn’s nicht gerade um wichtige Unterlagen geht, Papier beidseitig bedrucken. Und überhaupt: gut überlegen, ob ich diese E-Mail tatsächlich ausgedruckt brauche.
Dafür braucht es nicht einmal einen großen Sinn zur Bewahrung der Schöpfung. Man kann es auch ganz egoistisch betrachten, mit Blick auf den eigenen Geldbeutel. All das spart bare Münze. Und dient zugleich der Umwelt. Genug Motivation auch für Sie?
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