Evangelischer Kirchenbote: Staat kann religiöse Integration nur bedingt regeln - Schäuble und Huber in Karlsruhe
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 22/2008:
Staat kann religiöse Integration nur bedingt regeln – Schäuble und Bischof Huber: Nicht alles vor Gericht klären – Zu Freiheiten gehören auch Pflichten
Die Integration von unterschiedlichen Religionen in die Gesellschaft kann nach Auffassung führender Vertreter aus Staat und Kirche nur bedingt vom Staat geregelt werden. „Die staatliche Gesetzgebung kann nicht alles regeln, was mit Religion zu tun hat“, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Karlsruhe. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, ergänzte: „Wir entdecken die Zivilgesellschaft neu, da kann man nicht immer nach dem Kadi schreien, sondern muss auf die Kraft der Argumente setzen.“
(Sprecher: Alexander Ebel)
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