Evangelischer Kirchenbote: Diakonissen und Landesverein für Innere Mission wollen verschmelzen

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 37/2008:

Großes diakonisches Sozialunternehmen – Diakonissen und Landesverein für Innere Mission wollen verschmelzen – Keine Kündigungen geplant

Die Diakonissen Speyer-Mannheim und der Landesverein für Innere Mission in der Pfalz wollen zu einem Unternehmen verschmelzen. Es soll ein großer evangelisch-diakonischer Träger mit starker Außenwirkung entstehen. Das Sozialunternehmen hätte einen Umsatz von 250 Millionen Euro und über 5000 Beschäftigte.

(Sprecher: Alexander Ebel, erd Pfalz)

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (3:13min / 2.2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

RPR1 'Angedacht': 11. September

Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Donnerstag, 11. September 2008:

Heute vor sieben Jahren, am 11. September 2001: Kurz hintereinander steuern Terroristen zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Center. Ich erinnere mich noch genau an diesen Tag: an die Bilder und an meine Angst. Die USA, das ist sicher, werden reagieren, müssen reagieren. „Oh Gott“, denke ich in diesen Stunden, „jetzt gibt es Krieg“.

Der Anschlag vom 11. September verändert die Welt. Das Misstrauen zwischen christlicher und islamischer Welt wird noch größer, seitdem dreht sich die Spirale der Gewalt. Der Gegensatz zwischen Gut und Böse, der seit dem Fall der Mauer überwunden schien, beherrscht seitdem wieder das politische Handeln.

An sich passiert am 11.September nichts wirklich Neues. Terrorismus gibt es schon vorher. Und Vergeltung als Antwort auf Gewalt – auch das ist ein uraltes Reaktionsmuster.

Neu ist die Größenordnung, und neu ist die symbolische Wirkung, als das Wahrzeichen des american way of life in sich zusammenstürzt.

Neu ist auch die Macht der Bilder. Die weltweite Schockwelle wird erst durch das Fernsehen ausgelöst. Solche Szenen kannte man bisher nur aus Filmen. Aber das hier war nicht Hollywood.

Seitdem lebe ich zwischen Verdrängen und Vertrauen – wie vor dem 11.September auch. Ich bin nicht vorsichtiger geworden, wozu auch?

Es gibt keine Sicherheit. Also verdränge ich, sonst werde ich verrückt. Und ich vertraue. Das gibt mir Kraft.

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:31min / 1.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

Rockland Radio 'Feels Like Heaven': Entscheidungen

Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 11. September 2008:

Ach, wenn ich mich doch nur nicht immer entscheiden müsste! Schon morgens geht’s los: Esse ich Müsli oder Brot, fahre ich mit dem Rad oder mit dem Auto? Den ganzen Tag nichts als Entscheidungen. Und das sind ja nur die kleinen Fragen des Lebens.

Viel schwerer fällt es mir, auf große Fragen eine Antwort zu geben: Bleibe ich noch in der alten Wohnung oder suche ich mir etwas Neues? Gehe ich auf einen Freund, der mich verletzt hat, zu, oder war es das jetzt mit der Freundschaft?

Gar nicht leicht, immer zu wissen, was richtig ist. Ja, wenn ich wüsste, wie sich meine Entscheidung auswirkt, dann wäre es leichter. Aber die Gabe der Hellseherei fehlt mir eben.

So bleibt mir als Hilfestellung vor allem eines: Gottvertrauen. Ganz gleich, welche Folgen meine Entscheidung in Zukunft auch bringt: Gott ist bei mir. Er freut sich mit mir, wenn etwas gelungen ist, bei ihm finde ich Trost, wenn ich Mist gebaut habe.

Das Vertrauen darauf, im Guten wie im Schlechten nicht allein zu sein, hilft mir dabei, Entscheidungen zu treffen. Wer oder was hilft Ihnen?

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:09min / 0.8 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.