RPR1 'Angedacht': Wer sind die wahren Kinder Gottes?
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Mittwoch, 3. Dezember 2008:
Katholisch, evangelisch, orthodox, lutherisch, reformiert oder baptistisch. Welche sind denn nun eigentlich die richtigen, die wahren Christen und Kinder Gottes?
Was sagt die Bibel dazu? Im Evangelium nach Johannes steht: „Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserwählten Volk gehörten, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott.“
Ist man Christ, weil man Amerikaner ist und dadurch zu Gottes erwähltem Volk gehört? Gehört man zu einem auserwählten Volk, weil man weiße Hautfarbe hat? Ist es Rasse, Nation, Adel oder gar Geldadel, die einen vor Gott zu etwas Besserem machen?
Nein.
Lange bevor zivilisierte Völker festgelegt haben, dass vor dem Gesetz kein Unterschied zwischen Menschen gemacht werden soll, steht es für Gott schon fest: Vor ihm sind alle Menschen gleich. Hier braucht sich keine Kirche besser vorzukommen als die andere. Hier gibt es keine Privilegien, und es gilt auch keine Herkunft.
Ohnehin sind Menschen nicht automatisch in zweiter Generation gläubig. Gott hat keine Enkel, Gott hat Kinder.
Und jeder, der an Jesus glaubt und Gott im Herzen als seinen Vater anruft, ist schon sein Kind.
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Rockland Radio 'Feels Like Heaven': Hüte dein Herz!
Pfarrerin Christine Gölzer, Speyer, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 3. Dezember 2008:
Mehr als alles, hüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.
Nein, dieser Spruch steht nicht über dem Eingang meines Kardiologen. Er steht in der Bibel. Im Buch der Sprüche. Einem interessanten Buch mit vielen, immer noch wahren Erkenntnissen, mit Rezepten, durchs Leben zu kommen.
Unser Herz zu hüten, das umschreibt sehr schön eine Lebensaufgabe, die gerne vergessen wird. Im Ratgeber zu dieser Aufgabe könnten Sie dann vielleicht lesen:
– pass auf, dass du dir dein Interesse an deinen Mitmenschen erhältst, damit dein Herz nicht kalt und hart wird – Gib der Liebe, die dein Herz am Leben erhält, immer wieder neue Nahrung – Schütze es vor Überfütterung mit allen möglichen Ersatzbefriedigungen – Dazu brauchst du nur mit offenen Augen durch die Welt zu gehen, aufgeschlossen für andere und bereit, auch mal eine Enttäuschung wegzustecken. – Mit Sicherheit brauchst du eine gehörige Portion Humor und wahrscheinlich auch ein klein wenig Naivität. – Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben, gelingendes Leben aus.Mein Kardiologe wäre begeistert!
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