Christian Schad am Arbeitsplatz besucht. Konfirmanden im Landeskirchenrat - Den Menschen hinter dem Kirchenpräsidenten kennengelernt

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 11, zum 15. März 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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RPR1 'Angedacht': Topfschlagen

Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Donnerstag, 12. März 2009:

An welche Kindergeburtstagspiele erinnern Sie sich noch?

Ich habe diese Frage auch Schülern von mir gestellt.
Die Antworten kamen schnell: Flaschendrehen, Versteckspielen … und dann sagt Timo: Topf schlagen.
Genau auf diese Antwort habe ich gewartet.

Interessant ist, dass sich alle im Zeitalter von Computerspielen an das Spiel erinnern, wie sie mit verbundenen Augen und einem Kochlöffel einen Topf finden mussten, unter dem eine Süßigkeit versteckt war. Und alle kennen noch die die wichtigen Tipps der anderen: Kalt, kälter, warm, wärmer, heiß.

Bei „heiß“ und „warm“ fällt mir was ein: Töpfe sind nun mal dazu da, dass in ihnen Essen gekocht wird. Wenn Töpfe in der Küche klappern, ist das meistens ein Zeichen dafür, dass es bald was zu essen gibt….Zumindest bei uns.

Denn in vielen südlichen Ländern gehört das Klappern mit leeren Töpfen und Deckeln zu Protestaktionen: Frauen gehen z. B. auf die Straße, um „Krach“ zu machen:

weil ihre Töpfe leer sind, weil nicht gerecht geteilt wird; weil Großgrundbesitzer den Armen das Land nehmen, von dem sie leben könnten; oder ganz schlicht und einfach: weil die Menschen hungern und dürsten nach Gerechtigkeit und Frieden, wie die Bibel es ausdrückt.

Ob wir uns wohl das nächste Mal daran erinnern,
wenn bei uns das nächste Mal Töpfe in der Küche klappern?

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Rockland Radio "Feels like heaven": Einfach mal dankbar sein

Pfarrer Sascha Müller, Kaiserslautern, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 12. März 2009:

Dankbarkeit macht glücklich. Das hat eine amerikanische Psychologin jetzt herausgefunden: wer einmal pro Woche fünf Dinge aufschreibt, für die er dankbar ist, fühlt sich bereits nach nur sechs Wochen deutlich glücklicher als vorher.

Der Grund ist einfach: wenn ich mich frage, wofür ich dankbar sein kann, dann lenke ich meinen Blick auf das, was im Leben gelingt. Und sehe eben nicht nur auf das, was schief läuft oder wo ich etwas verändern muss.

Meine Dankbarkeit kann ich auf ganz unterschiedliche Weise ausdrücken: z.B. im Gebet.

Ich kann Gott nicht nur meine Sorgen sagen. Ich weiß auch, dass sie bei ihm gut aufgehoben sind. Im Gebet kann ich aber auch Danke sagen für all das, was mir im Leben geschenkt wird und für all das, was in meinem Leben gelingt.

Und deshalb wundert es mich nicht, dass Menschen, die regelmäßig beten, sich glücklicher als andere fühlen. Das haben nämlich andere Psychologen herausgefunden.

Deshalb mein Tipp: regelmäßig beten und Gott für das dankbar sein, was uns im Leben gelingt. Die Psychologen sagen, das macht glücklich – probieren Sie es doch mal aus!

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