Was hat Kirche mit dem 01. Mai zu tun?
Ein Interview mit Pfr. Sascha Müller, Kaiserslautern
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (3:09min / 4.3 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
"Essen fer umme"

Luxusmenü in der Suppenküche
Ein Beitrag aus “Einfach himmlisch” auf RPR1.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:07min / 2.9 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 'Angedacht': Ein Eimer voll Spanien!
Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Samstag, 25. April 2009:
Einen Eimer voll Spanien für nur fünfneunundneunzig das versprach der letzte Supermarktprospekt.
Ein Eimer voll Spanien, das klingt nach Urlaub, nach Sonne und Meer. Das klingt verlockend und praktisch zugleich, denn ein Eimer ist ein handliches Gefäß mit Henkel und einer großen Öffnung, ideal um Spanien einfach nach Hause mitzunehmen und nach Belieben herausschütten zu können.
Der Eimer voll Spanien hat sich als Eimer voll Orangen herausgestellt. Diese geschickte Formulierung aus der Werbung hat dann meine Fantasie geweckt.
Ich habe mich gefragt, was für mich in einen Eimer Glück hineingehört. Vielleicht wäre es nur Schokolade, es könnte aber auch ein Treffen mit guten Freunden oder ein gerade noch erwischter Zug sein.
Gut wäre natürlich auch ein Eimer voll Hoffnung: ein Lichtstrahl vielleicht in der Dunkelheit. Natürlich würde ich mir auch einen oder gleich mehrere Eimer Gesundheit mitnehmen und nicht zu vergessen einen Eimer voll Liebe: mit dem Patentrezept für gelingende Partnerschaft.
Und was wäre wohl in einem Eimer voll Gott? Ein warmes Lächeln? Eine helfende Hand? Meditative Stille – oder etwas ganz Anderes.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:24min / 2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Rockland Radio "Feels like heaven": TÜV
Heiner Eberhardt, Obernhof, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 25. April 2009
Jede Wette – Sie kriegen die Plakette. So steht es in großen Buchstaben auf dem Plakat der Autowerkstatt, die mir zu einem günstigen Preis mein Auto TÜV-fertig machen will.
Warum eigentlich nicht, schließlich kann ich dann mein Auto ganz beruhigt und gelassen zum TÜV bringen.
Also nichts wie hin, anmelden, warten und bezahlen. Tatsächlich gab es dann ohne Beanstandung die neue Plakette.
Irgendwann ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass ich selber eigentlich auch mal wieder dran wäre mit einem Check-up. Tatsächlich war ich lange nicht beim Arzt. Soweit ich das sehen kann funktioniert mein Körper mit seinen Organen eigentlich ganz gut, aber ich kann nun mal nicht alles sehen, geschweige denn beurteilen.
Also nichts wie hin, anmelden, warten – und Gott sei Dank, es ist alles in Ordnung.
Um wesentlich tiefere Schichten seines Lebens scheint es dem König David in Psalm 139 zu gehen. Nicht an den TÜV und auch nicht an einen Arzt sondern direkt an Gott wendet er sich im Gebet:
Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz, prüfe mich und erkenne, wie ich´s meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:09min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 'Angedacht': Fragebogen
Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 24. April 2009:
Mögen Sie Fragebögen? Mitgliederinteressen, Kundenzufriedenheit, Verbraucherprofile – alles wird anhand von Fragebögen ermittelt. Meist fängt es mit der Frage an, ob man denn 5 Minuten Zeit habe.
Doch was sind schon fünf Minuten angesichts der vielen leeren Linien und Punkten, die beschriftet werden wollen? Dann wird noch nach meiner persönlichen Meinung zur Sache gefragt. Was soll ich da schreiben? Reichen drei Zeilen oder müssten es dreißig sein?
Letzte Woche habe ich bei uns im Gemeindehaus einen ausgefüllten Fragebogen gefunden. Mein Kollege behandelt im Konfirmandenunterricht gerade das Thema Bibel und hat einen Fragebogen verteilt. Einer oder eine von den Konfis muss ihn wohl vergessen haben.
Die Bibel bedeutet für mich, dass punktpunktpunkt, erinnert mich daran, dass punktpunktpunkt, zeigt mir dass, punktpunktpunkt. Natürlich habe ich mich gleich gefragt, was ich antworten würde.
Vieles sind mir durch den Kopf gegangen und am Ende
hätte ich ein Buch schreiben, aber nicht diesen Fragebogen ausfüllen können.
Darum habe ich mal geguckt, was der Konfirmand geschrieben hat. Die Bibel bedeutet für mich, dass ich Jesu Lebensweg nachlesen kann, erinnert mich daran, dass kein Leben einfach ist, zeigt mir, dass sogar Gott ein schweres Leben hatte.
Tja, manchmal sind die einfachsten Antworten auch die besten.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:29min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Rockland Radio "Feels like heaven": Wer ist eigentlich reich?
Heiner Eberhardt, Obernhof, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 24. April 2009
Zwei müde Wanderer klopfen in der Hoffnung auf ein Nachtquartier erwartungsvoll an einer Klosterpforte an.
Ein freundlich aussehender alter Mönch bringt die beiden auf ein spärlich eingerichtetes Zimmer.
Sichtlich entsetzt spricht einer der beiden Wanderer das aus, was der andere denkt und fragt den Mönch: „Ja und wo sind denn ihre Möbel?“
Ganz und gar nicht verlegen fragt dieser zurück: „Ja und wo sind denn ihre Möbel ? “
„Unsere Möbel, ich bitte Sie, wir brauchen keine Möbel, wir sind doch nur auf der Durchreise“.
Es ist schon erstaunlich, an wie viele Annehmlichkeiten wir uns gewöhnt haben und wie viel uns daran liegt, dass wir gut ausgestattet und gut eingerichtet sind. Vieles häuft sich im Laufe der Jahre an – und manchmal wird uns das sogar zum Ballast.
Ernüchternd aber auch heilsam ist mitunter die Einsicht worauf man alles verzichten kann und was man wirklich zum Leben braucht.
Wie heißt es doch auf einem Spruch an der Wand des besagten Klosters: Reich ist nicht der, der viel hat, sondern der, der wenig braucht.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:09min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Eigenes Domizil trotz aller Hindernisse - neues Gemeindehaus in Minfeld
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 17, zum 26. April 2009.
(Sprecher: Dejan Vilov)
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (3:23min / 4.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Alle Beiträge