RPR1 'Angedacht': Unser Leben sei ein Fest!

Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Callbach, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Mittwoch, 01. Juli 2009:

„Unser Leben sei ein Fest“ – so heißt es in einem Lied, das wir immer bei uns im Kindergottesdienst singen. Die Kinder lieben es. Sie singen und klatschen begeistert mit: „Unser Leben sei ein Fest“.

Das Leben als Fest zu sehen, das ist eigentlich ein schöner Gedanke. Den Kindern fällt er auch noch leicht, aber bei uns Erwachsenen droht er oft im Alltag unterzugehen. Zwischen Arbeit, Stress und Hektik ist meist keine Zeit für festliche Stimmung.

Ist ihr Leben ein Fest? Und damit meine ich nicht ein flüchtiges Sommer- oder Straßenfest. Auch keine Bierlaune, aus der man mit einem dicken Kopf irgendwann wieder aufwacht und außer einem faden Geschmack im Mund nichts behält.

Das Fest des Lebens sollte ein Fest sein, auf das sie sich vorbereiten, sich schön machen und auf Details achten. Ein Fest, das ihnen Freude bereitet, das sie zu jeder Zeit genießen, nicht nur nach Feierabend. Ein Fest, bei dem sie Gast auf eine ganz besondere Art und Weise sind.

Denn ihr Leben ist ein Fest, zu dem die Einladung von Gott selbst gekommen ist. Sie müssen sie nur annehmen. So wie die Kindergottesdienstkinder, wenn sie singen:

„Unser Leben sei ein Fest, so wie heute an jedem Tag.“

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Der Fels im Leben

Pfarrerin Christine Gölzer, Speyer, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 01. Juli 2009:

Jens oder Max, Lisa oder Svenja? Wie heißt Ihr Fels, Ihre Burg in ihrem Leben? Ist es auch ihr Partner, oder ist es ihre Familie, ihr Beruf, die Clique oder die eigene Wohnung?

Die Losung aus den Psalmen, die viele Christen durch den heutigen Tag führt, bittet Gott Fels und Burg zu sein: sei mir ein starker Hort, zu dem ich fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg. So heißt es da.

Schön, wenn das so sein kann. Ich merke in diesem kurzen Bibelvers richtig, wie hier jemand genau weiß, aus welcher Quelle er seine Sicherheit schöpft. Gott ist dabei in diesem Leben und lässt es nicht fallen, ganz egal was auch kommen mag.

Denn unsere selbstgebauten Lebensburgen, unsere Felsen sind doch so manches Mal bedroht und erweisen sich leider manchmal auch als Sandburgen, die schnell vom Wasser weggespült werden.

Du bist es Gott. So beantwortet der Beter dieses Psalmes die Frage nach dem Fels und der Burg in seinem Leben. Erst von diesem Halt aus gestaltet der Beter dann sein Leben und so bekommen all die anderen Lebensburgen und Felsen, die uns wichtig sind ihre Mitte. Keine ganz schlechte Antwort, oder?

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