Rockland Radio 'Feels like heaven': Zahnarztbesuch

Pfarrer Gregor Ziorkewicz, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Dienstag, 14. Juli 2009:

Ich bin gar nicht gern beim Zahnarzt. Logisch, wer sagt schon – „da gehe ich gerne hin.“ Ich mag es nicht, so komplett ausgeliefert da auf dem Stuhl zu liegen und dieses unangenehme Geräusch des Saugers zu hören.

Die Zahnarzthelferin bemüht sich den Sauger gut zu positionieren, aber wie es der Zufall will – gerade heute, scheine ich besonders viel Speichel zu produzieren.

Und dann kommt noch dieses hohe feine Geräusch des Bohrers dazu – das geht einfach durch Mark und Bein.

Der Zahnarzt und die Assistentin bemerken meine Schweiß-perlen auf der Stirn und gönnen mir endlich eine kleine Pause. Die Assistentin nimmt den Mundschutz ab, lächelt mich an und sagt: „Gleich haben Sie es hinter sich, ich weiß das ist alles unangenehm, aber Zahnweh ist schlimmer!“ Und dann geht´s weiter.

Aber komischerweise empfinde ich alles nicht mehr als so unangenehm. „Ein Wort kann schon gesund machen“, so steht es in der Bibel. Und ein nettes Wort beim Zahnarzt kann die Behandlung angenehmer machen. Schon schaltet der Arzt den Bohrer aus und sagt: „Ausspülen bitte! Nun sind Sie erlöst!

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:09min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.

RPR1 "Angedacht": Hat Gott ein Freundebuch?

Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Dienstag, 14. Juli 2009:

Name, Alter, Wohnort, besondere Kennzeichen, Lieblingsmusik, Lieblingsessen, Lieblingsfilme, ich bin Fan von punkt, punkt, punkt… Ich kann besonders gut punkt, punkt, punkt…

Oje, was da alles gefragt… Eine Schülerin hat mir ihr Freundebuch mitgegeben. Da soll ich einfach fünfzehn Fragen beantworten und alle, die es später lesen, wissen dann, wer ich bin.

Bei manchen Fragen weiß ich selbst gar nicht genau, was ich schreiben soll. Was ist zum Beispiel mein Lieblingstier: Nilpferd, Schnabeltier oder Ozelot? Sollen andere daran wirklich erkennen wer ich bin?

Du erforschest mich und kennest mich; Gott, prüfe mich und erkenne, wie ich’s meine. So betet ein Mensch in der Bibel zu Gott.

Und der braucht scheinbar kein „Meine Freunde“-Buch. Der entscheidet nicht nach 15 Fragen, ob ich sein Freund sein darf oder nicht.

Gott hat uns nämlich in der Taufe versprochen, dass wir zu seinen Freunden gehören, egal welche Musik wir hören oder was wir können. Er macht sich die Mühe, freundlich, neugierig und ganz in ruhe zu schauen, was in unserem Leben los ist.

Und deshalb: Wer wissen will, wie ich wirklich bin, der muss sich schon die Mühe machen mich kennen zu lernen.

Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:15min / 1.8 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.