RPR1 "Angedacht": Alles ganz normal

Pfarrerin Heide Salm, Homburg-Einöd, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 29. August 2009:

Wie war denn Ihre vergangene Woche? Nichts Besonderes passiert, eigentlich alles normal? Dann darf man Ihnen gratulieren. Sie haben ein kleines Wunder erlebt, vielleicht ohne es zu wissen. Unzählige Menschen sehnen sich gerade nach so einem ganz normalen Leben.

Selbst so ein ganz normaler Tag bietet zahllose verborgene Wohltaten, die wir tagtäglich erfahren ohne sie wahrzunehmen: Ich wache in einem richtigen Bett auf, hatte die ganze Nacht ein schützendes Dach über dem Kopf, das Wasser beim Duschen hat die richtige Temperatur, ich kann ein frischgewaschenes T-Shirt aus dem Schrank nehmen und anziehen. In aller Herrgottsfrühe gibt es frische Brötchen und die neue Zeitung beim Bäcker um die Ecke. Der Nachbar, der seinen Hund ausführt, grüßt freundlich.

Ist das nicht ein fantastischer Anfang für einen ganz normalen Tag? Ist es nicht toll zu wissen, dass auch das Normale ein Geschenk ist? Und zwar eines, das wir von Gott bekommen.

Denn das Normale ist die normale Art Gottes, Wunder zu tun.

Und wie großartig, wenn ich am Abend sagen kann: Es war ein Tag, an dem ich genug zu essen hatte und an dem Frieden im Land herrschte. Ein ganz normaler Tag meines Lebens, an dem ich Gott in meinem Alltag erfahren konnte.

Ich wünsche Ihnen noch einen guten Tag – es lohnt sich ihn zu leben!

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RPR1 "Angedacht": Jesus nimmt sich frei

Pfarrerin Heide Salm, Homburg-Einöd, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 28. August 2009:

Kennen Sie das – sie wachen morgens auf und fühlen sich todmüde, obwohl sie die ganze Nacht geschlafen haben. Nun, da sind sie nicht alleine. Vielen Menschen geht es ähnlich. Auch Jesus. Zumindest in dem Bilderbuch, das mir vor kurzem in die Hände gefallen ist.

Jesus heilt Menschen, er vollbringt Wunder und erzählt die schönsten Geschichten von Gott.

Aber eines Tages aber wacht er auf und ist völlig erschöpft.
Jesus entschließt sich, zum Arzt zu gehen. Der sagt: „Du bist müde, Jesus. Ruh dich aus. Tu etwas was dir Spaß macht.“
So nimmt Jesus einen Tag frei.

Er geht spazieren jongliert mit seinem Heiligenschein und macht einen Ausritt auf seinem Esel. Es ist ein wundervoller Tag und abends geht es ihm richtig gut.

Dann aber kommt das schlechte Gewissen. „Ich habe heute nicht einem einzigen Menschen geholfen“, denkt er.

So geht Jesus zu seinem Vater und erzählt ihm alles. Als er fertig ist, sagt sein Vater: „Schau mal zurück, Jesus. Wo du jongliert hast, tragen die Bäume herrliche Früchte und alle, die du auf deinem Esel getroffen hast, wurden fröhlich. Du siehst: Nur wenn du selbst froh bist, kannst du auch andere glücklich machen.“

Vielleicht haben Sie keinen Heiligenschein mit dem sie jonglieren können. Aber es gibt bestimmt etwas anderes das Ihnen an diesem Wochenende Freude macht und Ihnen damit hilft, auch anderen etwas Gutes zu tun.

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Wieder zurück in der Spur. Erfahrungen von Jugendlichen im Jugenddorf Hassloch.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 35, zum 30. August 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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RPR1 "Angedacht": Schätze sammeln

Pfarrerin Heide Salm, Homburg-Einöd, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 27. August 2009:

Wissen Sie eigentlich was sie so alles in Ihren Schränken, Regalen und Kisten aufbewahren? Und im Keller und auf dem Dachboden?

Was sich da so alles ansammelt? Wichtige Dinge – und unwichtige gibt’s da zu entdecken.

Kleidung, Dekokram, Bücher, Plakate und alte Briefe – einfach Dinge von denen man sich nicht trennen mag. Ich denke noch heute mit leisem Grausen an meinen letzten Umzug zurück – was ich da alles angesammelt hatte, das war schon ein Erlebnis!

Als ich damals die ganzen Umzugskisten sah und gezwungen war vieles Liebgewonnene wegzuwerfen , da drängte sich mir ein Bibelvers auf. „Sammelt nicht Schätze auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen, – sammelt aber Schätze im Himmel.“

Unterscheiden was wichtig ist und was nicht. Das ist ein notwendiger Lernprozess. Und: Wegwerfen kann eine ungeahnte Freiheit geben – nicht nur im Keller und in den Regalen!

Es entsteht freier Raum, in meinem Inneren, in Herzen und Gedanken. Und die Erfahrung tut gut: es geht auch mit weniger. Nicht mein Sammeln und Sorgen hält mich am Leben, sondern der Gott, der die Welt erschaffen und auch mich gemacht hat.

Das ist ein sehr kostbarer Schatz: das Vertrauen, dass mein Leben nicht deshalb Bestand und Bedeutung hat, weil ich mich damit abmühe, sondern weil Gott mir Zeit und Freiräume schenkt. Dieser Schatz rostet und belastet nicht. Im Gegenteil – DER macht mich sogar leichter!

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RPR1 "Angedacht": Die Sonne einfangen

Pfarrerin Heide Salm, Homburg-Einöd, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 26. Mai 2009:

Wie schön wäre es, wenn ich die Sonne einfangen könnte!
So wie der berühmte Clown Oleg Popov!

In einer Zirkusvorstellung kann man das miterleben. Zunächst ist nur die dunkle Manege zu sehen und mitten drin der runde Kreis eines Scheinwerferkegels.

Dann tritt Popov der Clown aus dem Dunkel mit einem großen Koffer in der Hand. Er schaut zufrieden nach der Lichtquelle und setzt sich mitten in den Scheinwerferkegel. Dabei räkelt er sich genüsslich.

Aber der Lichtstrahl bewegt sich und der Clown sitzt plötzlich im Dunkeln. Da öffnet der Clown Popov seinen Koffer, stellt ihn mitten in den Lichtkegel und klappt schnell den Deckel zu. Als dann der Scheinwerfer weiterwandert, öffnet der Clown mit einem plötzlichen Ruck seinen Koffer – und im selben Moment leuchten alle Scheinwerfer im Zirkuszelt auf.

Die Sonne einfangen, wer das könnte! So einen großen Koffer gibt es nicht. Da muss ich mir schon etwas anderes einfallen lassen. Aber was mir die Geschichte vom Clown Popov und seinem Koffer sagt, ist : Jeder von uns kann ein Päckchen Licht und Wärme einfangen und weitergeben. Und wer seinen Koffer aufmacht, steht am Ende selbst im Licht

Jesus macht uns dazu Mut: Er sagt: Ihr seid das Licht der Welt, lasst es erstrahlen, denn ihr lebt aus der Liebe und dem Licht Gottes das er uns ins Herz legt.

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Runder Geburtstag. 150 Jahre Martin-Luther-Kirche in St. Ingbert.


Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 23. August 2009.

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RPR1 "Angedacht": Eins, zwei oder drei...?

Pfarrerin Heide Salm, Homburg-Einöd, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 25. August 2009:

Eins, zwei oder drei… haben Sie auch eine Lieblingszahl oder eine Vorliebe für bestimmte Zahlen?

Manche haben Glückszahlen und andere verwenden bestimmte Zahlen sehr ungern, zum Beispiel die dreizehn. Ist das Aberglaube? Oder gibt es eine alte Weisheit die dahinter steckt?

Sicher ist: Hinter jeder Zahl verbirgt sich mehr als die nackte Ziffer.

Nehmen wir die Zahl Eins. Sie hat keinen Vorgänger, sie ist eine unteilbare Einheit. Wir glauben an den einen Gott. Christen, Juden, Muslime – darin sind wir uns einig. Wir brauchen weder Wettergötter noch Liebesgötter. Einer hat für uns alles geschaffen und hält die Welt zusammen.

Die nächste Zahl, die zwei, steht für Zweifel und Zwiespalt. Sie deutet eine Teilung an, wie wir sie in unserem Leben immer wieder finden: es gibt rechts und links, Arbeit und Ruhe, gut und böse.

Und dann ist da die Drei. Sie gilt als eine ganz besondere Zahl. Nicht umsonst heißt es: Aller guten Dinge sind drei. Und im Märchen müssen zum Beispiel oft drei Aufgaben gelöst werden.

Christen machen drei Erfahrungen mit Gott. Er ist der Schöpfer auf den alles zurückgeht, Mensch ist er geworden in Jesus d.h. Gott steht auf unserer Seite und zum Dritten ist er der Geist der Liebe, der alles im Innersten zusammenhält.
Wenn das mal kein Grund ist auf Gott zu zählen!

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