SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Freiheit. Genscher in Prag 1989

Dekan i.R. Friedhelm Borggrefe, Ludwigshafen, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 30. September 2009.

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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Engel

Dekan i.R. Friedhelm Borggrefe, Ludwigshafen, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 29. September 2009.

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Das Kreuz mit dem Kreuz

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 26. September 2009:

Ja, das Kreuz mit dem Kreuz! Morgen ist es ja so weit, da sind wir alle aufgerufen, unser Kreuzchen zu machen. Keine Angst: Sie hören gerade keine Wahlwerbung.

Die einzige Wahlempfehlung, die ich guten Gewissens geben kann, das ist der Wahl-o-Mat im Internet. Anhand von 38 Fragen können sie ihre Übereinstimmung mit den Parteien herausfinden – eine wirklich gute Erfindung – über 2 Millionen Menschen haben schon mit gemacht.

Manchmal wünschte ich mir, die Kirche hätte auch einen Wahl-o-Mat. Man könnte dann vielleicht die Gemeinde herausfinden, deren Programm genau den eigenen Wünschen entspricht. Denn viele kreuzen ja gar nicht mehr auf in der Kirche. Schade eigentlich, denn das Wahlprogramm der Kirche ist wirklich gut.

Sie kann zum Beispiel auf eine lange Tradition verweisen. Geistloses Gerede liegt ihr eigentlich fern, denn der Heilige Geist wirkt in ihr. Das klingt vielleicht überheblich, aber manche gelungenen Beispiele zeigen, dass in der Kirche vieles gelingt.

Ihr einzige Wahlziel ist es, die Liebe Gottes in dieser Welt zu verkünden und sichtbar werden zu lassen. Also: Ran an die Urnen und mal wieder rein in die Kirchen!

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RPR1 "Angedacht": Sie haben die Wahl

Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Samstag, 26. September 2009:

Morgen haben sie die Wahl: Sie entscheiden, wer Deutschland in den nächsten vier Jahren regiert. Wenn sie wählen gehen.

Ich bin mal gespannt. Vor allem auf eine Zahl: auf die Wahlbeteiligung.

Warum? Egal wer morgen gewinnt – bei einer niedrigen Wahlbeteiligung ist der Sieg nur die Hälfte wert. Eine geringe Wahlbeteiligung schwächt die Legitimation jeder Regierung.

Sicher: Die Demokratie ist nicht vollkommen. Aber es gibt kein besseres politisches System. Politiker machen Fehler. Aber das ist menschlich und kein Grund, sie zu verachten.

Alle Menschen machen Fehler – das ist die Folge unserer Freiheit. Wir können entscheiden: tue ich das oder das oder lasse ich es ganz bleiben? Das gilt auch für die Wahl.

Wer frei ist, darf wählen gehen. Gezwungen wird niemand.

Aber ich finde: Wir können froh sein, dass wir wählen dürfen. In Afghanistan sind kürzlich die Menschen unter Lebensgefahr zu den Urnen gegangen, im Iran haben Menschen ebenfalls unter Lebensgefahr für freie und faire Wahlen demonstriert – was würden sie darum geben, wenn sie unsere Freiheit hätten!

Deshalb gehe ich wählen – und hoffe, dass ich damit meinen Kindern ein Vorbild bin!

Was das mit „Evangelisch“ zu tun hat? Sehr viel. Der Gedanke, dass Freiheit zu … verpflichtet, ist evangelisches Urgestein.

Deshalb gebe ich morgen meine Stimme ab. Und hoffe, dass es möglichst viele andere es auch tun!

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Rockland Radio 'Feels like heaven': "DANKE!"

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 25. September 2009:

„Das gibt’s doch gar nicht!“ Das haben sich wahrscheinlich die 10 Männer gedacht, die Jesus begegnet sind. Schon von weitem hatten sie sich bemerkbar gemacht. Das mussten sie auch – immerhin waren sie Aussätzige: Ausgestoßen aus der Gemeinschaft aufgrund ihrer Krankheit. Unter sich mussten sie bleiben, damit ja keiner infiziert und angesteckt wurde, verlassen, vertrieben, verloren.

Aber Jesus spricht mit ihnen, gibt sich mit ihnen ab und gibt sich nicht zufrieden mit ihrem Schicksal. Und durch Jesus werden aus verlassenen, vertriebenen und verlorenen Leuten, geschickte Leute, die sich bei denen vorstellen sollen, die über gesund und krank zu entscheiden hatten.

Alle 10 werden noch auf dem Weg gesund. Allen fällt ein Stein vom Herzen. Aber nur einer tut, was man von allen erwarten könnte: Nur einer kehrt um und sagt das schlichte Wort „Danke“.

Wann haben sie zum letzten Mal von Herzen „Danke“ gesagt als sie von einer Krankheit wieder gesund geworden sind? Haben sie vielleicht sogar schon einmal Gott gedankt für all die Möglichkeiten und Chancen, die ihnen offen stehen?

Ich glaube, Menschen, die das Wort Danke in ihrem aktiven Wortschatz haben leben besser und leichter. Probieren sie´s doch mal aus!

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RPR1 "Angedacht": Gott sei Dank - mir ist langweilig!

Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Freitag, 25. September 2009:

Letzte Woche bin ich mit einer 6. Klasse gewandert. Das Ziel: ein riesiger Abenteuerspielplatz mit allem, was das Herz begehrt: Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren. „Langweilig wird’s den Schülern dort ganz bestimmt nicht“ – da war ich mir sicher.

Von wegen. Wir waren noch keine Stunde dort, da kam der erste an: „Mir ist langweilig“

„Dann kann ich dir auch nicht helfen“ hab ich geantwortet und alle weiteren Unmutsäußerungen dieser Art ignoriert.

Wenn jemanden langweilig ist – dann habe ich dafür nur wenig Verständnis. Ich sehe ein, dass jemand eine Situation als langweilig empfinden kann. Aber mich stört, dass Langeweile etwas Schlechtes sein soll.

Klar: Es gibt echt was Besseres als verregnete Sonntage, lange Autofahrten oder Fußballspiele ohne Torchancen. Auch manche Predigten und Schulstunden sind eine Geduldsprobe.

Aber oft erscheint mir die Klage über Langeweile als Zeichen von Bequemlichkeit und fehlender Geduld. Im Leben kann ich nicht einfach weiterzappen, wenn mir das aktuelle Programm nicht gefällt.

Für mich hat die Langweile etwas Gnädiges: Sie lässt mich zur Ruhe kommen, ich habe Zeit für mich, für andere, vielleicht auch für Gott…

Ein Leben ohne Langeweile wäre wie eine Woche mit sieben Arbeitstagen. Ohne Samstag und ohne Sonntag. Für mich ist dieser Tag ein echtes Geschenk.

Und darauf freuen sie sich doch heute ganz bestimmt. Also: schönes Wochenende!

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Wo "Mutter" eine Berufsbezeichnung ist. Das SOS-Kinderdorf in Eisenberg.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 39, zum 27. September 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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