"Mission mobil" - Pfälzer Projekt auf EKD-Zukunftstagung in Kassel.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 20. September 2009.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (2:20min / 3.2 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Rockland Radio 'Feels like heaven': Herbstanfang
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 22. September 2009:
Hätten Sie´s gewusst? Heute Nacht um 23.18 Uhr ist es so weit. Wir durchleben dann das Äquinoktium. Was so komisch klingt ist einfach die Tagundnachtgleiche – und das kennen wir alle: heute beginnt zumindest kalendarisch der Herbst.
Die Nächte werden länger, die Tage kürzer, die Farben intensiver. Die Früchte werden eingefahren und der Vorrat für den Winter angelegt.
Ich mag den Herbst – und sie? Welche Jahreszeit liegt ihnen denn am nächsten? Ist es der Winter mit seiner Kälte? Oder der Frühling mit Vogelgezwitscher? Der Sommer mit Hitze und Erholung? Oder eben doch der Herbst?
Wie gut, dass wir uns nicht wirklich entscheiden müssen, sondern einfach mit leben dürfen. Wie gut, dass Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht nicht aufhören. In diesem Kreislauf können wir vieles von unserem Leben entdecken.
Manches was aufbricht und machtvoll anfängt, anderes, das wächst, gedeiht und uns erfreut, Zeiten der Ernte, der Freude und der Farbe, aber eben auch die dunklen Tage an denen die Nacht den Tag zu verschlingen scheint.
In allem Wandel ist Gott mittendrin und an unserer Seite. Vielleicht denken sie ja daran, wenn sie heute Nacht um 23.18 Uhr noch wach sind und den Herbstanfang hautnah miterleben.
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:09min / 1.6 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
RPR1 "Angedacht": Woran hängt Ihr Herz?
Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Dienstag, 22. September 2009:
Auf der Autobahnraststätte hatte er neben uns geparkt. Ein Mann mit seinem Ford Capri Baujahr 1972. Mit seinem kultigen Design ein absoluter Hingucker.
„Boah, echt geil die Karre!“ hat ein Mann spontan gesagt. Sofort haben wildfremde Menschen gefachsimpelt und Erinnerungen ausgetauscht: „Ja, so einen hatte ich auch mal!“
Original war der Wagen nicht mehr, aber aus Originalteilen restauriert – das hat der Besitzer gesagt. Allein der Kotflügel hat 900 Euro gekostet.
Andere wären froh, wenn sie monatlich soviel zum Leben hätten. Man sollte meinen, dass die Leute in Krisenzeiten vernünftig bleiben und ihr Geld zusammenhalten.
Aber was ist schon Vernunft gegen die Magie, die in einem alten Auto steckt! Andere geben ihr Geld für Urlaub oder Kino aus. Wer will da über Sinn und Unsinn richten?
Ich konnte den Autofreak gut verstehen. Und habe mich an einen Satz von Martin Luther erinnert: „Woran du dein Herz hängst, das ist eigentlich dein Gott“.
Die Frage ist nicht, ob ich mein Herz an etwas hänge, sondern woran. Ich kann mein Herz an vieles hängen: an Menschen, an Dinge, an höhere Wesen. Eigentlich an fast alles. Entscheidend ist, wie frei ich dabei bleibe. (Ich fände es gut, wenn hier noch konkreter erwähnt würde, frei wozu ich bleiben soll)
Dann bleibt ein altes Auto, was es ist: kein Gott, sondern ein altes Auto. Und wunderschön anzusehen!
Sie können diesen Beitrag als MP3 herunterladen (1:31min / 2.1 MB) oder mit einem Klick auf das Play-Zeichen den Flash Player starten, um den Beitrag online zu hören.
Alle Beiträge