Wo "Mutter" eine Berufsbezeichnung ist. Das SOS-Kinderdorf in Eisenberg.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 39, zum 27. September 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Gelassenheit und Mut und Weisheit

Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 24. September 2009:

Es ist eines der bekanntesten Gebete und vielen spricht es aus der Seele. An vielen Wänden und in vielen Fluren habe ich es schon gesehen, auf Konfirmationsurkunden und sogar in manchen Wartezimmern.

Es steht nicht in der Bibel, aber viele Menschen nicken innerlich und äußerlich, wenn sie die Worte hören oder lesen.
Gib mir, Gott, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Gelassenheit, Mut und Weisheit, das sind sicher Fähigkeiten, die wir immer neu lernen müssen und die uns mal besser, mal schlechter anwenden. Von allen dreien kann man nie genug haben.

Mehr Gelassenheit, denn die macht das Leben leichter und die Freude wird größer. Nur mit mehr Mut lassen sich Dinge wirklich ändern und Entscheidendes auf den Weg bringen. Und mehr Weisheit ist da gefragt, wo es sich wirklich lohnt zu kämpfen oder vielleicht auch mal klein bei zu geben.

Vielleicht ist so ein kurzes Gebet gar kein schlechter Ratgeber für unser Leben. Und vielleicht hilft es uns im richtigen Moment Gelassenheit, Mut und Weisheit zu bekommen. Probieren sie es doch auch einmal aus!

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RPR1 "Angedacht": Schwarze Tage

Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Donnerstag, 24. September 2009:

Es war genau heute vor 140 Jahren: Die USA geraten in eine Finanzkrise, verursacht durch Spekulationen mit Gold. Der Tag ist als erster „schwarzer Freitag“ in die Geschichte eingegangen.

Der Brauch kommt ursprünglich aus England. Dort hat man wirtschaftlich bedeutsame Unglückstage schon länger als „schwarze Tage“ bezeichnet. Das Weltwirtschaftssystem hat schon einige solcher Unglückstage erlebt und überlebt.

Der Freitag steht in der Rangliste der Unglückstage ganz weit oben. Jesus ist an einem Freitag gekreuzigt worden. Für die Kirche hat dieser Tag eine besondere Bedeutung – nach Karfreitag kommt Ostern, nach der Trauer die Freude. Alles andere ist Aberglaube.

Dass sich an bestimmten Wochentagen Unfälle häufen, hat andere Gründe. Freitags ist einfach mehr los auf den Straßen, viele wollen schnell ins Wochenende.

Aber auch der Donnerstag hat ein hohes Unfallpotential. Für andere ist Montag ein Pechtag – klar: als erster Arbeits- und Schultag nach dem Wochenende.

Ich sehe die Sache nüchtern und sage mir, dass bei einer begrenzten Zahl von Wochentagen gewisse Häufungen unvermeidlich sind.

Und im Übrigen halte ich mich an meinen Glauben, dass jeder neue Tag die Kraft für etwas Gutes und Heilvolles in sich trägt.

Das wünsche ich Ihnen für heute, für morgen, für die Zukunft.

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