RPR1 "Angedacht": Bildung? Ja, bitte!
Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Donnerstag, 08. Oktober 2009:
„Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast…“, schreibt ein Mann namens Timotheus im Neuen Testament. Schon die Formulierung setzt dabei voraus, dass da jemand schon etwas gelernt hat. Leider ist das heute gar nicht mehr so leicht. Denn: die Voraussetzungen dafür sind h e u t e nicht mehr für alle gleich.
Der Aufschrei v o r der Bundestagswahl war bei allen Parteien groß: Es sei unbedingt dafür zu sorgen, dass Bildung in unserem Land an vorderster Stelle steht.
Gerade an der Berufsschule bin ich mit diesem Thema hautnah konfrontiert: Allzu deutlich sind die Bildungsdefizite der Schülerinnen und Schüler. Und das ist nichts Neues. Denn: Bildung kostet Geld – und darum ist die Tür für so manche Eltern unserer Schüler bereits zu. Trotz verbilligtem Eintritt mit dem Schülerausweis z. B. ins Theater oder in ein Museum.
Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Diakonische Werk Pfalz setzen hier ein wichtiges Zeichen und haben den Kinderhilfsfond gebildet, der für d i e Kinder und Jugendliche eintritt, die ohne jede Bildungsperspektive sind.
Unter der Adresse www.diakonie-pfalz.de finden Sie hierzu nähere Informationen. Die Evangelische Kirche der Pfalz – also: wir – nehmen das Thema „Bildung“ ernst, mischen uns ein und gehen mit dem Projekt „Kinderhilfsfond“ mit gutem Beispiel voran … und das ist gut so.
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RPR1 "Angedacht": Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!
Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. Oktober 2009:
„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“
Diesen Satz hat Michail Gorbatschow in Ostberlin gesagt. Heute vor genau 20 Jahren, anlässlich der Feierlichkeiten zur Staatsgründung der DDR: „40 Jahre Deutsche Demokratische Republik!“
Ja, sie hatten es sich fein ausgedacht, die Mächtigen in der DDR. Blind vor Macht haben sie nicht gesehen, was um sie herum geschehen ist:
Dass das Volk unzufrieden war, dass es gelitten hat, dass es demokratisch mit-bestimmen wollte. Eine Sache jedoch konnten auch die Mächtigen nicht übersehen:
Zu Hunderten, zu Tausenden sind die Menschen auf die Straße gegangen und ha-ben gerufen: „Wir sind das Volk!“
In Gottesdiensten und Gebeten haben die Demonstranten Kraft gesammelt.
Wenige Wochen später ist die DDR dann wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen und das Ganze – Gott sei Dank – ohne Blutvergießen.
Der ehemalige Bundespräsident Gustav Heinemann hatte also recht, als er schon lange vor der Wende gesagt hat. „Die Herren der Welt kommen und gehen, unser Herr aber kommt!“
Heinemann, der überzeugte Christ, hat genau gewusst: Die „Herren der Welt“ – wollen sie noch so mächtig sein – sie sind alle vergäng-lich. Wer aber an Gott, an die Kraft des Gebetes, an Jesus Christus glaubt, der baut auf sicherem Fundament. Der ist stark genug, sich gegen jedes Unrecht aufzulehnen. Die Menschen in der DDR haben uns gezeigt, dass es funktioniert.
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Afrikanische Trommeln für pfälzische Protestanten. Workshop in Theisbergstegen bei Kusel.
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Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 04. Oktober 2009.
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RPR1 "Angedacht": Internetmobbing
Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 06. Oktober 2009:
Keiner will und manch einer kann nicht mehr darauf verzichten: auf das Internet.
Auch meine Schüler surfen begeistert im world-wide-web.
Auf diversen Seiten geben sie sich – im wahrsten Sinne des Wortes – offen-herzig; meiner Schülerin Nicole ist das jetzt zum Verhängnis geworden.
Obwohl sie sehr gut ist, hat Nicole von allen Betrieben ihre
Bewerbungsunterlagen zurückbekommen. Nicht ein einziger Personalchef hat sie zum Einstellungstest, geschweige denn zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Verstanden hat Nicole das nicht – zunächst nicht. Auf Umwegen hat sie dann den Grund dafür erfahren, warum kein Betrieb sie ausbilden will: Nicole hat eine persönliche Homepage eingerichtet, auf der sie sozusagen „die ganze Welt“ an ihrem Leben teilhaben lässt: Die Besucher können da z. B. freizügige Bilder von Nicole bewundern.
Und irgendwelche Menschen haben ihr bissige und beleidigende Einträge ins Gästebuch geschrieben. Ja, alle Besucher konnten diese Einträge lesen – auch die Verantwortlichen d e r Betriebe, in denen sich Nicole beworben hat. Für die Personalchefs war das offenbar Grund genug, Nicoles Bewerbung n i c h t zu berücksichtigen.
Mir fällt dazu nichts Besseres ein als dieser biblische Spruch:
„Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten!“ (1.Kor. 6,12) Denn ich sehe schon die positiven Seiten dieser „Internet-Sozial-Plattform“ – aber das Beispiel „Nicole“ hat mir gezeigt, dass der Missbrauch oft nicht weit davon entfernt liegt.
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RPR1 "Angedacht": Zuerst der Mann und dann die Frau?!
Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Montag, 05. Oktober 2009:
Im Religionsunterricht diskutiere ich mit meinen Schülern gerne über das Thema Schöpfung. Interessant: Die Schüler wissen so einiges:
Marc z. B., dass Gott am 6. Schöpfungstag Mann und Frau erschaffen hat; und Michael sogar, dass z u e r s t der Mann und dann, aus einer s e i n e r Rippen, die Frau erschaffen wurde.
„Das könnte dir so passen…“, mischt sich die emanzipierte Rebecca ein, „… wir Frauen mal wieder zweite Wahl…!
Dann sagt Marc zu ihr: „Ich weiß gar nicht, warum Du Dich so aufregst. Es ist doch sonnenklar: Gott hat z u e r s t den Mann erschaffen und dann … die Frau. Die Reihenfolge ist damit also geregelt!“
Rebecca schmunzelt und antwortet: „Ja, klar – zuerst den Mann und dann die Frau. Aber merke Dir eins, mein Lieber:
Ich z. B. habe im Fachunterricht gelernt, zuerst immer eine
S k i z z e anzufertigen, bevor ich etwas endgültig erledige!“
Nun war es mit der Ruhe vorbei: Zum einen fühlten sich die Jungs in ihrer Ehre gekränkt, zum anderen die Mädels durch Rebeccas Äußerung gestärkt.
Ich versuche, zu vermitteln und informiere die Schüler darüber, dass die Reihen-folge überhaupt nicht wichtig ist. Gott hat den Menschen als Mann u n d Frau erschaffen … und sie g l e i c h b e r e c h t i g t eingesetzt, die Schöpfung zu bewahren – und das heißt nichts anderes als zum Beispiel mit den Themen „Klimaschutz“ und „Atomkraft“ s e h r verantwortungsvoll umzugehen.
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RPR1 "Angedacht": Der Zauber einer alten Kiste
Pfarrer Dejan Vilov, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 und “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 04. Oktober 2009:
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Kirchenpräsident Schad zieht positive Bilanz der EKD-Zukunftswerkstatt.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 40, zum 04. Oktober 2009.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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