Keine Krippenromantik mehr. In vielen Ställen wird mit hightech gearbeitet.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 50, zum 13. Dezember 2009.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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RPR1 "Angedacht": Die gehen hier erlöster raus!

Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Montag, 14. Dezember 2009.

Zu der Tankstelle in unserer Stadt kommen sie alle: ganz normale Kunden, unglücklich drein schauende Männer, aber auch Alkoholabhängige oder auch Prostituierte. Manche bezahlen nur ihre Tankfüllung, andere machen einen kleinen Einkauf, essen eine Kleinigkeit, trinken einen Kaffee. Einige holen sich Alkohol.

An der Kasse arbeitet eine Frau, die sich vorgenommen hat, zu jedem, egal wer es auch ist, freundlich zu sein. Das hat sie mir erzählt. Sie mag ihren Beruf, mag die Menschen und will allen mit einem netten Lächeln begegnen. Wenn sie einen schönen Tag wünscht, kommt es von Herzen.

Sie selbst hat in ihrem Leben schon viele ups and downs erfahren. Und genau darin hat sie Gott erlebt als jemand, der ihr beisteht und ihr hilft. Was mich belastet, gebe ich heute an Jesus ab, sagt sie mir. Dadurch bin ich mit mir im Reinen und kann anderen offen begegnen. “Die gehen dann hier erlöster raus”, sagt mir die Frau von der Tankstelle.

Die Bibel spricht von der Freundlichkeit Gottes, die uns selig macht. Aufrichtige Freundlichkeit schließt Herzen auf und macht glücklich. So gesehen ist die Tankstelle in unserer Stadt eine doppelte Energiequelle. Die Autos bekommen Benzin zum Fahren und die Menschen bekommen etwas mehr Kraft fürs Leben.

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Rockland Radio 'Feels like heaven': Schön, dass es mich gibt!

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Montag, 14. Dezember 2009:

„Wie schön, dass ich geboren bin – ich hätte mich sonst sehr vermisst!“

So klingt es seit einiger Zeit jeden Morgen aus dem Kinderzimmer meines Sohnes. Er hat sein neues Lieblingslied im Kindergarten gelernt. Nur lautet dort der Text etwas anders, nämlich:

„Wie schön, dass du geboren bist – wir hätten dich sonst sehr vermisst!“

Ich versuche meinem Sohn den Unterschied zu erklären. „Okay, Papa“, sagt er, „zuerst singe ich, wie schön, dass ich geboren bin und dann, wie schön, dass du geboren bist …!“. Gesagt, getan. Seitdem ertönen morgens fröhlich und selbstbewusst beide Versionen des Liedes aus dem Kinderzimmer.

Wie schön es ist, so unbeschwert den Tag zu beginnen, froh zu sein, dass ich lebe; und sich dann zu freuen, dass andere mit mir das Leben teilen. Wer fröhlich seinen Tag beginnt, lebt leichter.

Das war die Devise des Apostels Paulus: „Freut euch in dem Herrn, dann lassen sich viele Tagesprobleme besser lösen“, so schreibt er es an seine Gemeinden.

Ich glaube, dass diese Freude in dem Kindergartenlied durchscheint, das mein Sohn jeden Morgen so gerne singt. Und darum beneide ich ihn.

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