Nicht nur Schokolade oder Spielzeug. In Godelhausen gibt es einen lebendigen Adventskalender.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom Sonntag, 13. Dezember 2009.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Wunderbare Schöpfung.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Dienstag, 15. Dezember 2009:
Ein alter Mann geht an einer Straße entlang. Sein Körper ist zerbrechlich, aber seine Augen strahlen völlig klar. Der Mann ist Ma-ler und wohnt bei uns im Ort. Beim Spazierengehen durchs Dorf treffen wir uns und reden ein wenig.
Ich frage ihn, woher er die Ideen für seine Bilder bekommt. Da zieht er eine weiße Schulkreide aus seiner Tasche, beugt sich müh-sam zu Boden und zeichnet ein Viereck auf den Asphalt. Er lächelt und sagt: Die Ideen für meine Bilder liegen förmlich auf der Straße.
Schauen Sie sich doch einmal genau an, welch wunderbare Mase-rungen der Asphalt zeichnet. Wie interessant die Anordnung der kleinen Steinchen, abgebrochenen Strohhalme und Sandkörner aus-sieht. Sehen Sie, wie wunderbar der Schöpfer unsere Erde gemacht hat?
Sie ist ein einzigartiges Kunstwerk, an dem ich mich nie satt sehen kann. Jeden Tag entdecke ich Neues, was mich fasziniert. So entstehen meine Bilder.
Ich kenne die Worte des Malers. Ich habe sie schon einmal gehört. Aber nicht von ihm, sondern vom Dichter des 139. Psalms. Vor über 2000 Jahren hat er es so ausgedrückt „Wie wunderbar sind dei-ne Werke, Gott, das erkennt meine Seele.“
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RPR1 "Angedacht": Ein Mensch macht sich auf zu Menschen.
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Dienstag, 15. September 2009.
So früh am Morgen ist es noch recht still in der Psychiatrie. Auf Zimmer sechs in der Wohngruppe für minder Intelligente ist ein neuer Patient. Die Schwester begrüßt ihn: Na, wer sind sie denn? Wo kommen sie her und wie heißen sie?
Er antwortet ja ganz vernünftig. Hat sie seinen Namen nicht schon irgendwo einmal gehört? Doch. Und sie bekommt einen schönen Schreck, als ihr wieder einfällt, wo. Er ist nämlich gar kein Patient, sondern der Geschäftsführer einer GmbH mehrerer Kliniken und auch dieser Psychiatrie.
Für vierundzwanzig Stunden hat er sich auf der Station einschließen lassen, um zu erfahren, was es heißt, in einer solchen Klinik unter gebracht zu sein.
Da macht sich wirklich einer zu anderen Menschen auf. Er wird einer von ihnen, wenn auch nur für kurze Zeit.
Ähnlich ist es mit Jesus. Auch er wird Mensch unter Menschen.
Doch es gibt Unterschiede. Die Bibel sagt,
er wurde ein Mensch, ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut und nahm Wohnung unter uns.
Für Jesus ist es kein vierundzwanzig Stunden Experiment. Er wohnt auf dieser Erde. Er lebt, liebt und leidet mitten unter uns von der Krippe bis zum Kreuz.
Ich bewundere ihn dafür, dass er sich allen Problemen, Nöten, aller Schuld und allen Ängsten ausgesetzt hat.
Und ich möchte es in dieser schönen und feierlichen Advents- und Weihnachtszeit nicht vergessen, dass Jesus freiwillig in dieser Klinik der Menschheit war sein Leben lang.
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