Rockland Radio 'Feels like heaven': Du bist bei mir.
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Mittwoch, 16. Dezember 2009:
Familie, Freunde, Gesundheit, vielleicht auch Erfolg und Geld – Was macht Sie in ihrem Leben glücklich?
Diese Frage hat man im hohen Alter auch dem Philosophen Immanuel Kant gestellt. Der hat geantwortet: „Ich habe in meinem Leben viele kluge Bücher gelesen. Aber ich habe in allen nicht gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte, wie die Worte aus dem 23. Psalm „Du bist bei mir“.
Ist es also falsch, sich über Geld zu freuen? Über Luxus, Ruhm und Erfolg? Ich denke, es wäre unfair, dies alles gering zu achten. Aber trotzdem ist es richtig, darauf hinzuweisen, dass diese Dinge sehr vergänglich sind. Das hat auch Immanuel Kant gespürt.
Er, der erfolgreiche Professor in Königsberg, berühmter Buchautor – hat gewusst: das alles alleine kann mich nicht glücklich machen. Dafür brauche ich Gott. Denn wo immer ich bin, was auch geschieht, ist einer bei mir – nämlich Gott. Nicht weit entfernt und unerreichbar, sondern ganz nah bei mir.
So wie es im Psalm 23 heißt: „Du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich … Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen ein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immer dar.“
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RPR1 "Angedacht": Wo zwei oder drei...
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Mittwoch, 16. Dezember 2009.
Hoechstwahrscheinlich ist die Firma damit pleite und alles, was der Mann sich aufgebaut hat, am Ende.
Aber wäre das wirklich zu verhindern gewesen, wenn er nur öfter zur Kirche gegangen wäre? Der Besuch von Gottesdiensten ist kein Garant dafür, dass im Leben alles gut geht.
Aber wer zur Kirche geht, kann Gott seine Sorgen, seine Nöte aber auch seinen Dank sagen. Im Gottesdienst kann er spüren, dass er nicht allein ist in seinem Leben. Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen, hat Jesus einmal gesagt.
Jesus will zu uns, unter uns kommen. Er will, dass wir die Gemeinschaft mit ihm spüren. Und das an ganz verschiedenen Orten. Einer davon ist Gottesdienst. Ein anderer kann auch das Büro, in dem ich mit dem Firmenchef sitze und wir gemeinsam beten. Auch dort sind wir in diesem Moment zu zweit in Jesu Namen zusammen. Auch dort ist er mitten unter uns.
Damit ist die Firma noch nicht gerettet. Aber ihr Chef bekommt so neue Kraft für die Zukunft. Was immer die auch bringen wird.
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