Weil die Kollekte ist Bewusstsein rückt. Oberkirchenrat Sutter betont die Bedeutung der Transparenz.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 3, zum 17. Januar 2010.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Die Matrix.
Pfarrer Christopher Markutzik, Altenglan, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 15. Januar 2010.
Zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören die drei Teile von Matrix. Vollgepackt mit religiösen Namen, Symbolen und Vorstellungen. Fast alle Personen tragen christliche Namen als Synonyme für ihre Rolle.
Die Hauptperson, Neo, steht z.B. für „den Einen“. Im frühen Christentum war „neo“ auch eine Bezeichnung für den Erlöser und Retter, für Jesus.
Oder Zion, die Stadt der überlebenden Menschen. In der Bibel steht Zion für die heilige Stadt Jerusalem in der Gott herrscht.
Und nicht zu vergessen Cypher, der hinterhältige Bösewicht und Verräter. Sein Name leitet sich von Luzifer, dem Teufel, ab.
Die Macher von Matrix haben diese Namen natürlich nicht zufällig ausgewählt. Neben der Science-Fiction-Handlung in ihren Filmen, erzählen sie also noch eine andere Geschichte:
Nämlich die von Jesus Christus. Von seiner Berufung, seinem Wirken und am Ende auch von seiner Selbstopferung für die anderen. Achten Sie vielleicht mal drauf, wenn MATRIX beim nächsten Mal im Fernsehen läuft.
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RPR1 "Angedacht": Leben, das leben will.
Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 15. Januar 2010.
Er war Musiker, Philosoph, Mediziner, Theologe. In jedem der Fachgebiete versiert und engagiert. Ein ausgezeichneter Mann und Friedensnobelpreisträger. Sein Name: Albert Schweitzer.
Zur Zeit ist gerade ein Spielfilm über ihn in den Kinos zu sehen. „Ein Leben für Afrika“ heißt er und schildert vor allem Albert Schweitzers Tätigkeit als Urwalddoktor in afrikanischen Lambaréné. Dort hatte Schweitzer kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges ein Krankenhaus für die einheimische Bevölkerung gegründet.
Der Theologe Albert Schweitzer nennt als Grund für sein Engagement die „Ehrfurcht vor dem Leben“. Wer über die Welt und sich selber nachdenkt, merkt, dass alles, was ihn umgibt, Pflanzen, Tiere, Mitmenschen, genau gleich am Leben hängt wie er selber. Schweitzer formuliert dies in einem prägnanten Satz:
„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“
Wer das begriffen hat, der muss allem Leben in Liebe begegnen. Diese Ehrfurcht vor dem Leben aber wächst für Schweitzer aus der Achtung vor Gott, denn er ist es, der jedem Wesen das Leben schenkt.
Deshalb kommt es für Schweitzer darauf an, allem Leben und dem Schöpfer Achtung entgegenzubringen. Ich stimme Albert Schweitzer zu:
„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“
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