Fürbitte für die Schulgemeinschaft. Notfallseelsorger auch Tage nach Amoklauf an Berufsschule Ludwigshafen im Einsatz.

Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 9, zum 28. Februar 2010.

(Sprecher: Dejan Vilov)

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Rockland Radio "Feels like heaven": Die Qual der Wahl!?

Pfarrer Gregor Ziorkewicz, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Freitag, 26. Februar 2010:

Dauernd muss ich mich entscheiden. Nehme ich den Handytarif oder den? Gehe ich zu dem Interanbieter oder doch lieber zu dem anderen? Kaufe ich heute dort ein, weil da der Joghurt im Angebot ist oder doch eher hier, weil ich da schon mehr Payback-Punkte habe?

An sich ist es natürlich schön, immer so eine große Aus-wahl zu haben, aber trotzdem stört es mich. Denn immer gibt es eine noch eine andere, eine billigere Möglichkeit. Und habe ich mich dann mal entscheiden, gibt es bestimmt wieder einen, der noch was Besseres gefunden hat. Es ist zum aus der Haut fahren!

Da ist die Entscheidung zur Taufe und zur Kirche zu gehören – schon etwas ganz anderes. Da gehöre ich dazu – egal ob ich dauernd flatratemäßig in den Gottesdienst gehe, oder mich nur sporadisch von Gottes Geist berühren oder begeistern lasse.

Und wenn Menschen nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder Kontakt mit der Kirche auf nehmen, dann heißt es auch nicht: ihr Guthaben ist aufgebraucht, sondern: „Kommt her, alle, die ihr durstig seid, kommt her und kauft ohne Geld und umsonst“

Und das ist keine moderne Kirchenreklame, sondern steht in der Bibel, beim Propheten Jesaja. Das ist ein echtes Angebot! Da muss ich mich wirklich nicht lange überlegen – das nehme ich einfach an!

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RPR1 "Angedacht": Aus vier mach eins?

Pfarrer Hans Hutzel, Ludwigshafen-Oggersheim, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Freitag, 26. Februar 2010:

Aus vier mach eins – das muss sich im 2. Jahrhundert nach Christus, also vor rund 1800 Jahren, ein Mann namens Tatian gedacht haben. Er hat damals den Versuch unternommen, die vier Evangelien des Neuen Testamentes, Markus, Matthäus, Lukas und Johannes, zu einem Evangelium zusammenzufassen.

Durchsetzen konnte er sich mit seiner Idee aber nicht. Denn schon die Christen damals hatten eines kapiert: Nur in dem vierfachen, unterschiedlichen Zeugnis der Evangelien wird der eine Jesus Christus wirklich erkannt:

So ist für Markus z. B. wichtig, dass Jesus in unvergleichlicher Vollmacht predigt und handelt. Wo Jesus ist, können Dämonen wirklich nur noch die Flucht ergreifen.

Matthäus dagegen stellt Jesus eher als einen Lehrer dar, der zwar Gottes Liebe bringt, gleichzeitig aber rigoros fordert, dass Gottes Gebote eingehalten werden müssen.

Wieder anders steht´s bei Lukas. Er schildert Jesus in seinem Evangelium als den Retter der Sünder und der Verlorenen.

Johannes hat in Jesus den Offenbarer Gottes erkannt, auf dessen Weg bei uns auf Erden von Anfang an etwas von Gottes Herrlichkeit aufleuchtet.

Vier ganz unterschiedliche Autoren erzählen uns im Neuen Testament die Geschichte Jesu Christi, jeder aus seiner ganz besonderen Sicht. Aus vier mach eins, das heißt für mich:

„Vier Evangelien – ein Christus.“

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