SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Selbstbestimmtes Sterben.

Pfarrerin Cornelia Michels-Zepp, Bad Kreuznach, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 31. März 2010.

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Professionelle Konfliktbearbeiterin. Annette Heinemeyer ist Mediatorin im Kirchenbezirk Kaiserslautern.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” vom 28.03. auf RPR1.

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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Die offene Tür.

Pfarrerin Cornelia Michels-Zepp, Bad Kreuznach, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 30. März 2010.

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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstoesse": Tabu Leiden.

Pfarrerin Cornelia Michels-Zepp, Bad Kreuznach, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Montag, 29. März 2010.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Ein neues Bewusstsein.

Pfarrer Dr. Jörg Weber, Trier, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 27. März 2010.

Es hört sich ja wirklich ein bisschen komisch an. Gerade bei uns in Rheinland-Pfalz, wo es so viele ländliche Regionen gibt. Aber trotzdem kann es funktionieren.

Ich spreche vom Autofasten. Fast 2000 Menschen haben es in diesem Jahr vorgemacht. Vier Wochen lang haben sie einen anderen Umgang mit ihrem Auto eingeübt. Das hat ganz unterschiedlich ausgesehen. Manche haben das Auto völlig oder zumindest zeitweise stehenlassen. Und andere haben öfter mal den Fuß vom Gas genommen, um spritsparender zu fahren.

Auch so kann man Auto fasten. Denn dieser Aktion geht es nicht nur darum, ganz auf das Auto zu verzichten. Es geht auch um ein neues Bewusstsein. Dafür, dass unsere Umwelt beschützt werden muss. Vor uns und von uns.

Ich glaube, dass Gott uns diese wunderbare Welt geschenkt hat. Er hat sie in einem langen Prozess geschaffen. Aber wir tragen heute für sie Verantwortung. Damit auch unsere Kinder die Natur noch genießen können.

Deshalb ist es sinnvoll, ab und an auf das Auto zu verzichten. Übrigens nicht nur in der Fastenzeit. Ich freue mich schon auf die warmen Tage. Dann kann ich den Weg zur Arbeit öfter mit dem Fahrrad zurückzulegen.

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RPR1 "Angedacht": Erinnern Sie sich!

Pfarrer Dirk Alpermann, Guntersblum, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Samstag, 27. März 2010:

Heute vor 70 Jahren, am 27.März 1940, ordnet SS-Chef Heinrich Himmler die Errichtung des Konzentrationslagers Auschwitz an.

Im von Deutschland besetzten Polen entsteht damit ein ganzer Komplex von Lagern, die zum Synonym für das Schlimmste werden sollten, wozu Menschen fähig sind.

Zuerst wird in einer ehemals polnischen Kaserne das „Stammlager“ Auschwitz I errichtet. Ein Jahr später dann Auschwitz Birkenau, das Vernichtungslager. Millionen von Menschen werden dort ermordet.

Gleichzeitig mit Birkenau entsteht mit Auschwitz-Monowitz ein drittes Lager für Zwangsarbeiter deutscher Unternehmen, die in der Nachbarschaft des Lagers ihre Werke errichten.

In Auschwitz gipfelt eine Entwicklung, die 1933 mit dem ersten Konzentrationslager in rheinhessischen Osthofen beginnt. In der Nazi-Diktatur werden die regulären Gefängnisse bald zu klein.

Für die vielen politische Gegner, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, werden deshalb Lager erreichtet. Die ersten sind noch klein, später werden sie immer größer.

Nach Kriegsausbruch werden vor allem Gefangene dort interniert. Viele sterben an Erschöpfung, Hunger oder Krankheit. Für Millionen von Menschen werden die Konzentrationslager zur Endstation

Buchenwald, Majdanek, Treblinka: Die Orte des Schreckens haben viele Namen. Aber keiner steht so beispiellos für den millionenfachen, industriell organisierten und durchgeführten Massenmord wie der Name Auschwitz.

Heute vor 70 Jahren beginnt seine Geschichte. 70 Jahre – weniger als ein durchschnittliches Menschenleben. Die meisten Häftlinge in Auschwitz sind früher gestorben.

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Rockland Radio "Feels like heaven": Held und Versager.

Pfarrer Dr. Jörg Weber, Trier, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 26. März 2010.

Es geschieht kurz vor dem Passafest, dem höchsten Fest in Israel. Jesus von Nazareth ist auf dem Weg nach Jerusalem. Vor der Stadt jubeln ihm die Leute zu. Sie reißen sich die Kleider vom Leib, legen sie Jesus zu Füssen und werfen Palmenzweige vor ihn hin. Sie rollen ihm sozusagen den roten Teppich aus. Begeisterung pur. Jesus wird von der Menge zum König ausgerufen. Er ist der absolute Super-Star.

Doch schon ein paar Tage später ist es dann schon wieder vorbei mit dem Starkult. Kein Jubel mehr. Keine Kleider auf der Straße. Dafür rufen die Menschen jetzt: Kreuzigt ihn!

Gestern noch der Star – heute der Loser. Genauso, wie bei uns auch. Kein Wunder: denn Jesus, der Sohn Gottes, war ein Mensch. Mit allem, was dazu gehört. Mit dem Jubel, aber auch mit den Sorgen, der Angst und der Ablehnung. Mir zeigt das: Gott ist nicht abgehoben. Er schwebt nicht einfach über allen Dingen, so als ob sie ihn nichts angehen würden.

Mir hilft das in den Situationen, in denen ich schwanke zwischen Held und Versager. Gerade dann fühle ich mich von Gott begleitet. Denn ich bin sicher: Als Mensch Jesus war er einer war wie du und ich.

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