SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Das Bruttosozialglück
Pfarrer Rolf Burket, Bad Kreuznach, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 29. April 2010.
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SWR 1 Rheinland-Pfalz "Anstöße": Engelbotschaft im April
Pfarrer Reinhardt Mueller, Fischbach, spricht ‘Anstoesse’ bei SWR 1 Rheinland-Pfalz am Dienstag, 27. April 2010.
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RPR 1 "Angedacht": Eine Reise in die Vergangenheit.
Bettina Blum, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Samstag, 24. April 2010:
„Reisen bildet“, sagt ein Sprichwort. Manchmal ist das, was man dabei lernt, recht abschreckend. Meine letzte Reise war eine in die Vergangenheit. Dachte ich. Zurück in jene Stadt, in der ich als Studentin eine sehr prägende Zeit verbracht hatte: Stockholm.
Nach Ostern habe ich ein paar Tage dort verbracht. Was ich dabei gesehen habe, erschien mir dann doch eher wie eine Reise in die Zukunft. Überall waren Menschen, die mit sich selbst gesprochen haben. Scheinbar.
Bis ich entdeckt habe, dass sie alle verkabelt waren und ständig mit irgendwem telefoniert haben. Die, die nicht in ihr Handy gesprochen haben, waren mit ihren Laptops beschäftigt.
Selbst meine Freundin hat zum Abschluss eines gelungenen Abendessens in einem historischen Restaurant ihr Notebook ausgepackt und darauf bestanden, online schon mal unsere Bordkarten für den Rückflug am nächsten Morgen zu buchen.
Schweden ist weltweit die Nummer eins bei der Nutzung von Informationstechnologie.
„Alles hat seine Zeit“ sagt der Prediger Salomo. Aber in unserer Zeitzone will alles Neue schon beachtet werden, obwohl das Alte noch gar nicht abgeschlossen ist.
Und so wünsche ich Ihnen und mir, dass wir trotz des technischen Fortschritts nie vergessen, allem, was wir tun, die nötige Zeit einzuräumen. Und zwar so, dass wir es ganz bewusst und nicht nur nebenbei tun.
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Rockland Radio "Feels like heaven": Der göttliche Hormonhaushalt.
Pfarrer Oliver Böß, Mackenbach, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Samstag, 24. April 2010:
Oxytocin – das ist der Name eines Hormons, das die Bindungsfähigkeit eines Menschen verstärkt. Es entsteht zum Beispiel, wenn eine Mutter ihr Kind stillt.
Um mehr über dieses Hormon herauszufinden, haben Wissenschaftler der Universität Zürich dazu einen Versuch gemacht: Männer und Frauen mussten zuerst über ein bestimmtes Thema streiten, dann haben einige das Bindungshormon, die anderen dagegen Placebos.
Das Ergebnis: Die, die das Hormon Oxytocin bekommen hatten, haben sich aufmerksamer zugehört und eher mal miteinander gelacht.Tolle Sache – dieses Oxytocin: So was bräucht’ ich manchmal auch für meine Beziehung zu Gott.
Okay, ich bete regelmäßig, vor dem Essen und vorm Schlafengehen; aber eine richtig gute Bindung zu Gott krieg’ ich dadurch nicht so recht, wenn ich ehrlich bin. Da sind meine meisten Gebete und Bekenntnisse eher Placebos.
Aber immerhin kann ich mich trösten: Gott scheint dieses Oxytocin zu haben, dieses Hormon, das besonders durch das Gebären und Stillen entsteht. Schließlich heißt es ja in der Bibel auch: Gott ist wie eine Mutter zu uns.
Auch wenn mein Hormonhaushalt diesbezüglich ziemlich im Keller ist, so ist Gott in Bezug auf uns Menschen doch eher voll gepumpt mit ganz viel Oxytocin. Dieses Hormon ist wirklich ein Segen.
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RPR1 "Angedacht": Lebensziel Wohlstand?!
Bettina Blum, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Freitag, 23. April 2010:
Für viele ist er so etwas wie ein Lebensziel: Wohlstand. Er verspricht Sicherheit, Zufriedenheit – Glück. Nur wird für viele dieses Ziel irgendwann zum Selbstzweck. Sie leben dann nicht mehr „im Wohlstand“, sondern „für den Wohlstand“.
Die Triebkraft hinter alledem ist die Gier. Von der Gier im großen Stil können wir täglich in den Nachrichten hören: deutsche Firmen, die im Ausland Schmiergelder zahlen, Banken, die skrupellos windige Anlagen verkaufen, Korruption in Behörden, die schon lange nicht mehr nur ein italienisches Problem ist.
„Hütet euch vor aller Habgier, denn niemand lebt davon, daß er viele Güter hat“, hat Jesus seine Zuhörer gewarnt. Und die moderne Psychologie bestätigt das: die meisten Menschen streben nach immer mehr Kapital, obwohl ein größeres Vermögen sie in Wirklichkeit nicht glücklicher macht.
Ein österreichischer Millionär ist jetzt den umgekehrten Weg gegangen: er trennt sich von allem Besitz, versteigert seine Villa in Tirol und sein Herrenhaus in Frankreich. Ohne materiellen Ballast will er künftig leben – in der Hoffnung, so wirklich glücklich sein zu können. Ob es funktioniert? Das wird erst die Zeit zeigen.
Eine allgemein gültige Glücksformel gibt es nicht. Wichtig ist, mit sich selbst im reinen zu sein oder wie es in den Sprüchen Salomos heißt: Wer klug wird, liebt sein Leben; und der Verständige findet Gutes.
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Rockland Radio "Feels like heaven": Catch 22.
Pfarrer Oliver Böß, Mackenbach, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Freitag, 23. April 2010:
Eine Frau steht bei mir im Pfarramt: „Wir möchten gern kirchlich heiraten“, sagt sie, „aber mein Mann und ich sind nicht in der Kirche.“ Ich antworte der Frau: Dann macht doch eine kirchliche Trauung auch keinen Sinn.
„Catch-22“ – so würde man im Englischen dazu sagen. Eine in sich widersprüchliche Situation; „Catch-22“. Der Ausdruck geht zurück auf den gleichnamigen Roman:
Er spielt zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, und es geht um die Vorschrift, dass Angehörige der Fliegerstaffel nur vom Dienst befreit werden können, wenn sie unzurechnungsfähig sind.
Das Problem ist: jeder, der den Antrag stellt, wegen Unzurechnungsfähigkeit vom Dienst befreit zu werden, muss vor allem eins sein: nämlich zurechungsfähig. Catch-22.
Diesen Ausdruck kannte Jesus zwar noch nicht, wohl aber das Problem, das dahinter steckt. Jesus hat es so ausgedrückt: Niemand kann zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Ja zu Gott zu sagen macht also nur Sinn, wenn Gott dann auch genug Platz im Alltag bekommt und nicht von anderen Dingen verdrängt wird.
Und Gott um seinen Segen für die eigene Ehe zu bitten – das macht nur Sinn, wenn ich mich auch klar zu Gott bekenne – in der Kirche.
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Diakoniewerk will zum Stadtteil werden. Zoar plant Projekt in Rockenhausen.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 17, zum 25. April 2010.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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