Rockland Radio "Feels like heaven": Ein Loch ist im Eimer...
Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Mittwoch, 07. April 2010:
Ich möchte Ihnen von einer alten Frau erzählen. Jeden Tag hat sie in zwei Eimern Wasser aus einem Brunnen geholt. Aber einer der beiden hatte ein Loch, sodass er nur noch halb voll war, wenn die Frau wieder zu Hause angekommen ist.
Der Eimer ohne Loch war mächtig stolz, dass er heile war. Der mit dem Loch aber war traurig und hat zu der alten Frau gesagt: „Ich schäme mich so wegen meines Lochs.“
Da hat die alte Frau geantwortet: „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, auf der Seite des anderen Eimers aber nicht? Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich wusste, dass Du ein Loch hast.
So konnte jahrelang lang diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus bereichern.“
Egal, wie viele Macken und Fehler wir Menschen haben. Ich glaube, dass Gott jeden von uns wunderbar gemacht hat. Und oft sind es gerade unsere Schwachstellen, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen.
Wenn Gott uns so akzeptiert wie wir sind – was hindert uns daran jede Person einfach so zu nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr zu sehen?
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RPR1 "Angedacht": Raus aus den Federn!
Pfarrer Henning Lang, Kriegsfeld, spricht “Angedacht” bei RPR1 am Mittwoch, 07. April 2010:
Aufstehen! Aufstehen! Die Nacht ist vorbei. Raus aus den Federn und hinein in den Tag!
Aufstehen? Warum denn? Draußen wartet doch immer nur dasselbe: Duschen, Anziehen, Arbeit, Essen, Schlafen. Ärger mit dem Chef, Horrormeldungen in den Nachrichten.
Alltagstrott eben, alles wie immer. Nur meistens noch schlimmer! Da zieh ich doch lieber die Decke über den Kopf und bleib liegen.
Aufstehen? Zwei Frauen haben das mal probiert. An Ostern in Jerusalem. Sie sind morgens in aller Herrenfrühe aufgestanden.
Traurig und müde sind die beiden zum Grab Jesu gegangen. Sie wollten seinen Leichnam mit duftenden Ölen versorgen und sich damit nochmal von ihm verabschieden.
Und dann? Dann haben die zwei Frauen nicht schlecht gestaunt. Das Grab war leer! Verwundert haben die beiden sich die Augen gerieben und zur Sicherheit noch mal hingeguckt.
Aber tatsächlich – das Grab war leer! Und plötzlich wurde aus ihrer müden Traurigkeit die helle Osterfreude – Jesus lebt!
Also, denken sie dran, beim nächsten Weckerklingeln!
Aufstehn! Vielleicht wartet draußen ein Wunder auf sie! Alles ist möglich! Also raus aus den Federn und gespannt hinein ins Leben.
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