Von Adam und Eva bis Ostern. Grundschüler aus Insheim haben ihre eigene Kinderbibel erstellt.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1 vom 27.06.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Ein Fremder sein...
Pfarrer Bernd Rapp, Pirmasens, spricht “Feels Like Heaven” bei Rockland Radio am Dienstag, 29. Juni 2010:
Aussteigen, Passkontrolle, haben sie was zu verzollen? Alle müssen raus aus dem Wagen und rein in die dunkle Abfertigungsbaracke. So habe ich es auf dem Weg in den Urlaub schon erlebt. Irgendwie ist mir dabei mulmig geworden unter den strengen Augen der Zöllner, die ja nur ihren Job machen.
Aber in dieser Situation habe ich gemerkt, dass es Orte und Länder gibt, an denen man Fremder ist. Fremd, nicht von hier, ausgeschlossen, allein gelassen.
Die ersten Christen müssen sich auch so gefühlt haben. Irgendwie fremd, auch wenn alles noch beim Alten schien. Ausgeschlossen von der Gemeinschaft mit den anderen, weil sie doch jetzt zur Gemeinde Jesu Christi gehörten.
Deshalb muss vielen damals das Herz aufgegangen sein, als sie von Paulus gehört und gelesen haben: „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Gottes Hausgenossen.“
Wer sich zu Gott zählt, der ist nicht mehr fremd, der muss auch keine strenge Kontrolle fürchten. Wer sich zu Gott zählt, der ist bei Gott willkommen, zu Hause, hat Heimat gefunden und hat unzählige Hausgenossen, Freunde und Vertraute. Nicht mehr fremd zu sein, keine Angst mehr haben müssen, sich zu Hause fühlen. Das ist Gottes Angebot an uns.
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RPR1 "Angedacht": Tür auf, Tür zu.
Bettina Blum, Speyer, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Dienstag, 29. Juni 2010:
“Gott schließt nie eine Tür, ohne eine andere zu öffnen”, heißt es in einem irischen Sprichwort. Gehört habe ich es zuletzt von einer jungen Frau, in deren Leben so manches schief gelaufen ist. Die in ihrem Job unglücklich war und krank wurde. Und die dann eine Umschulung gemacht hat und jetzt verzweifelt auf einen neuen Arbeitsplatz hofft. Für sie war der Spruch ein Trost.
Ich frage mich allerdings, warum Gott sich überhaupt die Mühe machen sollte, Türen zu schließen. Hat das vielleicht mit Erziehung zu tun? Nach dem Motto: Glaub‘ bloß nicht dass ich Dir für immer lasse, was Du hast ? Irgendwie ein merkwürdiges Bild, dieses Tür auf, Tür zu, Tür auf, Tür zu…
Ich fürchte, wir machen es uns mit diesem Spruch ein wenig zu einfach, indem wir die Verantwortung für unsere Entscheidungen einfach an eine höhere Instanz abschieben.
Gott öffnet Türen, aber nicht zwangsläufig, weil er eine andere zugemacht hat. Im Gegenteil: „Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen“, heißt es im Buch der Offenbarung.
Wenn Sie also das nächste Mal das Gefühl haben, da hat Ihnen jemand eine Chance verbaut, die sie gerne genutzt hätten – suchen Sie die Schuld nicht bei Gott. Aber hoffen Sie auf jeden Fall darauf, dass er ihnen immer eine Chance bietet – die sie nutzen können.
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