Rockland Radio 'Feels like heaven': Beatle findet Gott.

Kirchenrat Wolfgang Schumacher, Speyer, spricht “Feels like heaven” bei Rockland Radio am Sonntag, 08. August 2010:

Er gehörte zu einer der erfolgreichsten Bands des 20. Jahrhunderts: Ringo Starr, der Drummer der „Beatles“. Ringo hat das Leben in vollen Zügen genossen. Und hat nichts ausgelassen, was zu den hellen und dunklen Seiten des Starrrummels gehört.

Je älter er geworden sei, sagt Ringo Starr, desto mehr sei der Wunsch in ihm gewachsen, sein Leben in den Griff zu bekommen. All die Erfolge und all die Exzesse seien Ausdruck für eine Suche gewesen. Die Suche nach sich selbst.

Jetzt glaubt der inzwischen 70-Jährige, das gefunden zu haben, was ihn hält. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er glaubt. Er glaubt an Gott. Dieser Glaube habe dazu beigetragen, dass sein Leben eine positive Wendung bekommen habe und er mit den Drogen aufhören konnte.

Die Erfahrung, die der Ex-Beatle gemacht hat, ist eine, die Menschen schon in biblischer Zeit gemacht haben. Gott lässt sich an den Kreuzungen des Lebens finden, da wo sich die menschliche Welt und die Welt Gottes sich begegnen, wie im Schnittpunkt eines Kreuzes.

Das kann der Augenblick sein, in dem ich glücklich und zufrieden bin, das kann der Moment sein, an dem ich traurig und niedergeschlagen bin. Man muss kein Starr sein, um dies zu erfahren. Auch kein Ringo Starr.

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RPR1 "Angedacht": Anpfiff 2010.

Pfarrer Albrecht Bähr, Mainz, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Sonntag, 08. August 2010:

Das ist ein Skandal, sagen die Menschen, als sie erfahren, dass Jesus sich von einem Zöllner in dessen Privathaus einladen lässt und sogar mit ihm zu Abend isst. Zachäus heißt der Mann. Als Zöllner erhebt er vor den Stadttoren hohe Summen und wirtschaftet dabei kräftig in die eigene Tasche. Rechtsbrecher nennen ihn die Menschen. Und sie haben Recht.

Auch Jesus weiß das und findet Zachäus Verhalten nicht in Ordnung. Das sagt er ihm wohl auch deutlich bei seinem Besuch und bewirkt damit eine richtiggehende Wandlung bei Zachäus. Der sieht seine Schuld ein und gibt zurück, was er sich zu Unrecht genommen hat. Danach schließt er sich Jesus an und setzt sich für dessen Ideen einer gerechten Gesellschaft ein. Jesus hat ihm die Chance gegeben sich zu ändern und Zachäus hat sie ergriffen.

Zur Zeit werden im Gefängnis von Schifferstadt ca. 8. Strafgefangene zu Schiedsrichtern durch den DFB ausgebildet. Da erlernen Menschen, die Unrecht getan haben, Regeln, um später ein faires und gerechtes Fußballspiel pfeifen zu können. Zwei haben bereits ein Spiel geleitet. Sie bekamen eine Chance. Sie haben sie genutzt.

Vor 2000 Jahren war es der Zöllner Zachäus. Heute sind es die jungen Männer aus Schifferstadt, die sagen: Künftig wollen wir anders leben!

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