Gute Stimmung dank Froher Botschaft. Drei Pfarrer verbinden Humor und Glaube.
Die Hörprobe aus dem Evangelischen Kirchenboten 37 zum 12. September 2010.
(Sprecher: Dejan Vilov)
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Das geht unter die Haut. Religiöse Symbole als beliebte Tattoo-Motive.

Ein Beitrag aus der Sendung “Einfach himmlisch” auf RPR1.
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Rockland Radio 'Feels like heaven': Ein Navi fürs Leben.
Pfarrer Gregor Ziorkewicz, Mainz, spricht ‘Feels Like Heaven’ bei Rockland Radio am Donnerstag, 09. September 2010:
Und in diesem Sommer bin ich mit dem Auto richtung süden gefahren. Mit einem autoastlas von 1999. Das war keine gute Idee. Oft bin ich auf irgendwelchen Umgehungsstraßen um die Orte herumgeirrt, die ich eigentlich besuchen wollte. Und noch öfter bin ich brav auf Landtraßen gefahren, nur um am Ziel festzustellen, dass da mittlerweile auch eine Autobahn hinführt.
Wenn er mir auch lieb geworden ist und zahlreiche persönliche Tipps für Restaurants und Pausenorte enthält, die Zeit dieses Autoatlasses ist ein für alle mal abgelaufen.
Aber im nächsten Urlaub wird alles besser. Ich habe mir die neueste Auflage zugelegt sogar mit CD für Routenplanung am PC Zu Hause. Und schon fällt mir meine Orientierung leichter. Zumindest im Auto.
Im Leben hilft dagegen keine Routenplaner-CD, um meinem Weg zu finden. Dafür habe stattdessen andere Dinge. Z.B. die Worte Jesu “Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst”. Dafür brauche ich keine Neuauflage, das gilt auch heute noch: Als Orientierung für den richtigen Weg im Leben, zum Leben, wie Gott es sich für uns vorstellt.
Da gilt die Faustregel, wer zum Mitmenschen findet, der findet zu sich selbst und – wichtiger noch – er findet zu Gott.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, und: Bitte verfahren sie sich nicht.
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RPR1 "Angedacht": Persönlicher Grenzschutz.
Pfarrer Werner Schleifenbaum, Selters, spricht ‘Angedacht’ bei RPR1 am Donnerstag, 09. September 2010.
Du musst…
Wenn mich jemand anspricht und mit diesen beiden Worten beginnt, dann merke ich, wie sich in mir alles sträubt.
Meine Frau weiß, dass dann schnell der trotzige Junge bei mir rauskommt, der erst einmal auf stur schaltet und überzeugt ist: Ich muss gar nichts.
Oft meinen ja andere sehr genau zu wissen, was wir zu tun und zu lassen haben: Du musst dich ernähren nach der Methode „Abnehmen im Schlaf“! Du musst eine Hantelbank haben zum richtigen Pumpen! Morgen musst du für mich mal nach Koblenz fahren.
Aussagen in dieser Form sind für mich Übergriffe. Jemand weiß ganz genau und besser als ich, was für mich gut ist oder was ich zu tun habe. Meine Grenzen werden überschritten. Andere wollen über mich und Teile meines Lebens bestimmen. Wehe dem, der sich da nicht wehren kann.
In einem Psalm heißt es einmal: Gott schafft deinen Grenzen Frieden. Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir nur begrenzt Kraft haben und nur begrenzt Zeit. Nicht immer wird dies respektiert. Dann ist es an uns, uns abzugrenzen.
Ein grenzenloses Leben funktioniert nicht. Es entspricht nicht Gottes guter Schöpfung.
Nicht nur Kinder brauchen Grenzen, auch Erwachsene. Sie schützen uns und ermöglichen unsere eigene Identität.
Und wer seine Grenzen akzeptiert, kann sie auch anderen besser deutlich machen.
Gott will unseren Frieden. Wo wir auf die Begrenztheit unseres Lebens achten, machen wir es Gott leicht, uns diesen Frieden zu geben.
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